News | Beiträge ab Seite 121
Gesundheitspolitik
2 Min|
BfArM stärkt mit neuen Prüfkriterien den Datenschutz bei digitalen Gesundheitsanwendungen
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat neue Prüfkriterien für die Anforderungen an den Datenschutz bei digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) veröffentlicht. Diese Kriterien werden künftig Grundlage für neue Zertifikate sein, mit denen Hersteller von Gesundheits-Apps nachweisen, dass ihre Anwendungen datenschutzkonform sind. Diese umfassen sowohl die Anforderungen der europäischen Datenschutz-Grundverordnung als auch die erweiterten Anforderungen für digitale Anwendungen.
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Medizin
3 Min|
HR+, HER2- fortgeschrittener Brustkrebs: Zweite Zwischenanalyse der MONARCH 3 Studie
In der ersten Analyse der MONARCH-3-Studie führte die Therapie mit Abemaciclib und einem nichtsteroidalen Aromatasehemmer (NSAI) als Erstlinientherapie bei postmenopausalen Frauen mit HR+, HER2- fortgeschrittenem Brustkrebs (aBC) im Vergleich zu nur NSAI zu einer signifikanten Verbesserung des progressionsfreien Überlebens (PFS). Das führte zur Zulassung bei dieser Indikation. Während des europäischen Krebskongresses 2022 wurde die 2. Zwischenanalyse dieser Studie, bei der auch schon Daten zum Gesamtüberleben (OS) vorlagen, vorgestellt (1). Die MONARCH-2-Studie hatte zur Zulassung von Abemaciclib + Fulvestrant bei Patientinnen mit HR+, HER2- aBC mit Krankheitsprogression nach vorheriger endokriner Therapie geführt, da die Kombination hier mit einem signifikant längeren Gesamtüberleben (OS) einherging.
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Medizin
3 Min|
ER+, HER2- Mammakarzinom: Östrogenrezeptor-Antagonist Giredestrant zeigt bessere Ansprechraten als bisheriger Therapiestandard
Zwar wurde in der Studie acelERA BC der primäre Endpunkt, nämlich die Verlängerung des progressionsfreien Überlebens (PFS) durch Giredestrant im Vergleich zu Fulvestrant/Aromatasehemmer, nicht erreicht. Aber in der Primäranalyse dieser Phase-II-Studie zeigte sich eine numerische Verlängerung des PFS gegenüber der Vergleichstherapie und bessere Ansprechraten sowie eine Verbesserung des klinischen Benefits. Während des europäischen Krebskongresses in Paris wurden die primären Ergebnisse vorgestellt (1).
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Medizin
3 Min|
HR+/HER2- mBC: Post-hoc-Analyse der TROPiCS-02 Studie
Tumoren mit HER2 IHC1+ oder IHC2+ in Kombination mit einem negativen In-situ-Hybridisierungstest (ISH) werden als HER2-low beschrieben. Sacituzumab Govitecan (SG) ist ein neuartiges Trop-2-gerichtetes Antikörper-Wirkstoff-Konjugat, das für Patientinnen mit metastasierendem triple-negativem Brustkrebs in der 2. Linie oder höher zugelassen ist. In der TROPiCS-02-Studie zeigte SG eine 34%ige Verringerung des Risikos für Progression oder Tod im Vergleich zur Behandlung nach Wahl des Arztes (TPC) bei stark vorbehandeltem, endokrin-resistentem HR+/HER2- metastasiertem Brustkrebs (mBC) (1). Während des ESMO 2022 wurde eine Post-hoc-Analyse dieser Studie vorgestellt, in der die SG-Wirksamkeit bei HER2-low und HER2- IHC0 HR+/HER2- mBC beschrieben wurde (2).
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Medizin
2 Min|
MONALEESA-Studien: Gepoolte Überlebensanalyse zu viszeralen Metastasen bei HR+/HER2- Mammakarzinom
Die Kombination Ribociclib + endokrine Therapie zeigte in den MONALEESA-2, -3 und -7-Studien bei Patient:innen mit HR+/HER2- Mammakarzinom statistisch signifikante Vorteile beim progressionsfreien Überleben (PFS) und beim Gesamtüberleben (OS). Das Vorhandensein von viszeralen Metastasen weist auf eine schlechtere Prognose hin, wobei besonders schlechte Überlebenschancen für Patientinnen mit Lebermetastasen bestehen. Daher wurden die MONALEESA-Studien einer gepoolten Überlebensanalyse in Bezug auf viszerale Metastasen, einschließlich Lebermetastasen, unterzogen.
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Gesundheitspolitik
2 Min|
Krankenversicherte durch GKV-Finanzstabilisierungsgesetz weiter belastet
Der Entwurf für ein GKV-Finanzstabilisierungsgesetz ist von den Verwaltungsratsmitgliedern der DAK-Gesundheit in ihrer Sitzung am 7. September scharf kritisiert worden. Vor dem Hintergrund massiv steigender Preise und zunehmender Finanzlöcher in der Gesetzlichen Krankenversicherung ruft das oberste Gremium der Kasse die Abgeordneten des Deutschen Bundestags in einer Resolution dazu auf, das GKV-FinStG so zu verändern, dass die Beitragszahlerinnen und -zahler weniger stark belastet werden. Sonst drohe 2023 in der Sozialversicherung ein „Beitragssatz-Tsunami“.
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Gesundheitspolitik
2 Min|
Hausärzte mahnen mehr Abstimmung mit Nachbarländern in Pandemie an
Ein Hin und Her bei Corona-Maßnahmen gefährde deren Akzeptanz, warnt Deutschlands oberster Hausarzt. Am Donnerstag will der Bundestag neue Bestimmungen für Herbst und Winter beschließen. Der geplante Wegfall der FFP2-Maskenpflicht in Flugzeugen erhitzt weiter die Gemüter.
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Gesundheitspolitik
1 Min|
EU sichert sich mehr als 170.000 Dosen Affenpocken-Impfstoff
Die Europäische Union hat sich weitere 170.920 Dosen Impfstoff gegen Affenpocken gesichert. „Obwohl wir glücklicherweise rückläufige Tendenzen beobachten, werden wir nicht aufhören, uns auf das vorzubereiten, was kommen könnte“, sagte EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides am Mittwoch in Prag.
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Gesundheitspolitik
1 Min|
Reinhardt warnt vor verbaler Manipulation durch die Kassen
Der Vorsitzende des Hartmannbundes, Dr. Klaus Reinhardt, hat im Zusammenhang mit der Debatte um die geplante Streichung der Neupatientenregelung die Kolleginnen und Kollegen in der Niederlassung aufgefordert, gemeinsam der von den gesetzlichen Krankenkassen forcierten „verbalen Manipulation“ in der Auseinandersetzung entgegenzutreten.
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Gesundheitspolitik
4 Min|
Geplantes Ende der Maskenpflicht in Flugzeugen
Im Kampf gegen die Pandemie stehen die Zeichen für die kältere Jahreszeit eigentlich auf erhöhte Vorsicht – mit wieder mehr Schutzvorgaben als zuletzt. Da sorgt eine Lockerung für Wirbel.
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Gesundheitspolitik
2 Min|
Minijobgrenze steigt: Übergangsregelung bei Versicherungen greift
Mit der Anhebung der Minijobgrenze zum 1. Oktober ändern sich für Geringverdiener auch die Rahmenbedingungen bei Krankenversicherung und Co. Eine Übergangsregelung soll Betroffenen das Leben erleichtern.
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Gesundheitspolitik
5 Min|
Künstliche Intelligenz erfasst zukünftige Corona-Varianten
Forschende verschafften sich einen Überblick darüber, wie sich das Pandemievirus weiterentwickeln könnte. Eine von ihnen entwickelte Methode könnte helfen, Antikörpertherapien und Impfstoffe zu entwickeln, die auch gegen zukünftige Virusvarianten wirksam sind.
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Gesundheitspolitik
2 Min|
Dreiviertel der Deutschen wünschen sich Dokumentation von Befunden auf der ePA
74% der deutschen Bevölkerung erachten die Dokumentation von ärztlichen Befunden auf der elektronischen Patientenakte (kurz: ePA) als sinnvolles Angebot, für eine Verbesserung der persönlichen Versorgungssituation mit Gesundheitsdienstleistungen. Dies ergab eine repräsentative Studie im Rahmen des Gesundheitsmonitors, die der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller e.V. beim Marktforschungsinstitut Nielsen in Auftrag gegeben hat.
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Gesundheitspolitik
4 Min|
Tarifbezahlung in der Pflege greift – Warnungen vor Mehrbelastung
Die verpflichtende Tarifbezahlung verbessert die Bedingungen für viele Pflegekräfte. Doch höhere Löhne führen auch zu höheren Kosten – die Sorgen vor finanziellen Nöten der Pflegebedürftigen sind groß.
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Gesundheitspolitik
3 Min|
1.000 Gesundheitskioske in sozial benachteiligten Regionen geplant
Gesundheitsminister Lauterbach will die Gesundheitsversorgung in ärmeren Regionen verbessern und dazu bundesweit 1.000 Gesundheitskioske einrichten. Das Angebot soll niedrigschwellig sein und auch soziale Aspekte umfassen. Vorbild ist dabei Hamburg.
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Gesundheitspolitik
3 Min|
Deutliche Kostensteigerungen in Arztpraxen durch Fachkräftemangel und hohe Inflation
Die anhaltend hohe Teuerungsrate und der umkämpfte Arbeitsmarkt für Medizinische Fachangestellte (MFA) stellt die Arztpraxen in Deutschland vor immer größere wirtschaftliche Herausforderungen. Wie das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) in seinem Praxis-Panel (ZiPP) gezeigt hat, sind die Kosten für den Praxisbetrieb bereits in den Jahren 2017 bis 2020 um durchschnittlich 13,2% gestiegen. Und dies, obwohl die Inflation in diesem Zeitraum lediglich 3,7% betrug.
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Gesundheitspolitik
1 Min|
E-Health in Deutschland als Zukunftsmarkt für Investor:innen
Der Spitzenverband Digitale Gesundheitsversorgung (SVDGV) hat in seinem ersten „Digital Health Investment Monitor“ Kapitalgeber und E-Health-Unternehmen nach ihrer Einschätzung zum deutschen E-Health-Markt befragt.
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Gesundheitspolitik
5 Min|
Schnellere COVID-19-Behandlung möglich: Zugesicherte Medikamenten-Finanzierung für Kliniken gefordert
Die Auslastung mit Corona-Patient:innen in deutschen Kliniken kann im kommenden Winter sehr deutlich reduziert werden, wenn der Bund ab sofort wieder in die Finanzierung der Behandlung mit dem Medikament Remdesivir einsteigt. Zu diesem Schluss kommen führende Medizin-Fachgesellschaften. „Bei zugesicherter Kostenübernahme würde Remdesivir – das schwere COVID-19-Verläufe nachweislich deutlich reduziert – in allen Kliniken leitliniengerecht eingesetzt werden können. Das führt zu weniger COVID-19-Patient:innen auf den Intensivstationen und so zu mehr Kapazitäten für andere notwendige Behandlungen“, sagt Prof. Dr. Torsten Bauer, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP). Zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) sowie der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie (DGI) kritisiert die DGP, dass sowohl die gesetzlichen als auch die privaten Krankenversicherungen Ende 2021 für die Kostenübernahme von Remdesivir auf den Dienstweg verwiesen und so zu einer Verschärfung der Situation in den Kliniken beitragen, wenn die Kostenfrage nicht schnellstmöglich geklärt wird.
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Gesundheitspolitik
3 Min|
G-BA und Gesetzgeber stärken die ernährungstherapeutische Versorgung
Sowohl im stationären als auch im ambulanten Sektor konnte die ernährungstherapeutische Versorgung gestärkt werden. Doch noch immer wird dieser wichtige Versorgungsbereich unterschätzt. Das Kompetenznetzwerk Enterale Ernährung und die Techniker Krankenkasse klären nun in eigenen Informationsbroschüren über die Verordnungsmöglichkeiten auf.
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Gesundheitspolitik
2 Min|
Große regionale Unterschiede bei Corona-Fehlzeiten
In Deutschland sind die Fehlzeiten wegen Corona im ersten Halbjahr 2022 stark gestiegen. Corona-Arbeitsausfälle legten auf 64 Fehltage je 100 Versicherte zu, nach 12 Fehltagen im ersten Halbjahr 2021. Dabei zeigt die aktuelle Fehlzeiten-Analyse der DAK-Gesundheit große regionale Unterschiede: Östliche Bundesländer hatten weitaus mehr Corona-Arbeitsausfall als westliche. Mecklenburg-Vorpommern lag mit 92 Fehltagen je 100 Versicherte an der Spitze und hatte damit doppelt so viel wie beispielsweise Nordrhein-Westfalen. Den geringsten Corona-Ausfall gab es in den Stadtstaaten Hamburg und Bremen.
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