Journal Hämatologie

News

Medizin
Mehr Bewusstsein schaffen: Spendenaktion zum Tag der Seltenen Erkrankungen

Mehr Bewusstsein schaffen: Spendenaktion zum Tag der Seltenen Erkrankungen

Seltene Erkrankungen stehen seit über 25 Jahren bei AOP Health als Spezialist für „Orphan Diseases“ im Fokus. Auch in diesem Jahr nutzte das Unternehmen den Tag der Seltenen Erkrankungen, um auf das Schicksal von Menschen mit myeloproliferativen Neoplasien aufmerksam zu machen. Durch eine Spendenaktion zur 10. Ausgabe von „Ask an Expert“ zu Polycythaemia Vera (PV) verband AOP Health Engagement mit sozialer Verantwortung.
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Medizin
Der Einfluss der Lymphknoten-Architektur auf Lymphome

Der Einfluss der Lymphknoten-Architektur auf Lymphome

Forschenden der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) und des Universitätsklinikums Düsseldorf (UKD) gelang es erstmals, die Organisation von Immunzellen im menschlichen Lymphknoten zu kartieren. Die Studie wurde gemeinsam mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), dem Europäischen Laboratorium für Molekularbiologie Heidelberg (EMBL), dem Berlin Institute of Health (BIH) der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Universität Basel durchgeführt. Sie konnten zeigen, warum die Architektur des Lymphknotens bei bösartigen Lymphomen schrittweise abgebaut wird. Die Ergebnisse veröffentlichten die Forschenden um Prof. Dr. Sascha Dietrich (UKD) in der Fachzeitschrift Nature Cancer [1].
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Gesundheitspolitik

Der Kampf um die Gesundheitsmilliarden

Eine Milliarde Euro Tag für Tag. So viel werden die gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) in diesem Jahr wohl ungefähr ausgeben. Die Kosten steigen seit längerem stark - und inzwischen auch spürbar stärker als die regulären Einnahmen. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will diese Spirale stoppen, die schon mehrere Beitragsanhebungen auslöste. Nur: Wie am besten? An diesem Montag legte eine Expertenkommission in Berlin erste Empfehlungen dafür vor. Dann ist der Kampf um die Milliarden eröffnet.
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Gesundheitspolitik

Weg für Änderungen an Krankenhausreform frei

Der Weg für Änderungen an der umstrittenen Krankenhausreform ist nach monatelangem Ringen frei. Der Bundesrat ließ ein vom Bundestag beschlossenes Gesetz passieren, das mehr Spielraum bei der Umsetzung vor Ort geben soll. Geschaffen werden damit längere Übergangszeiten und mehr Möglichkeiten für Ausnahmen von Vorgaben zur Behandlungsqualität. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) sprach von einem guten und gangbaren Kompromiss. Das Gesetz sorge dafür, dass die Regelungen für Kliniken und Planungsbehörden praxistauglich umsetzbar seien. Gemeinsames Ziel sei, zu mehr Spezialisierung und Bündelung von Kompetenzen zu kommen. Es brauche aber auch eine gute Grundversorgung gerade auf dem Land.
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Entitätsübergreifend
Pflegeberatung stärkt Patientenorientierung

Erfahrungen aus der hämato-onkologischen Ambulanz und neue Perspektiven im Tumorboard

Im Kontext der ambulanten onkologischen Versorgung gewinnt die strukturierte Pflegeberatung zunehmend an Bedeutung. Eine am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen/Universitäts KrebsCentrum Dresden (NCT/UCC) durchgeführte Evaluation untersuchte den Einfluss ergänzender pflegerischer Beratungsgespräche auf die Zufriedenheit und Informiertheit von Patient:innen mit ambulanter Chemo- oder Antikörpertherapie. Die Ergebnisse der Patientenbefragung zeigen eine signifikante Verbesserung der wahrgenommenen Versorgungsqualität sowie der therapiebezogenen Informationssicherheit. Darüber hinaus ermöglicht das interprofessionell organisierte supportive Tumorboard eine sys­tematische Identifikation patientenspezifischer Bedarfe und eine gezielte Zuweisung zu geeigneten supportiven und palliativen Angeboten. Die gewonnenen Erkenntnisse können von der Pflege zur strukturierten Vorbereitung zukünftiger Patientenkontakte und zur Weiterentwicklung der Pflegeberatung genutzt werden und leisten somit einen wichtigen Beitrag zu einer patientenorientierten, qualitätsgesicherten onkologischen Versorgung.
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Medizin
Hämophilie-Therapie: Patientenbedürfnisse im Fokus

Hämophilie-Therapie: Patientenbedürfnisse im Fokus

Wie finden sich Ärzt:innen und Patient:innen im zunehmend komplexen „Hämophilie-Dschungel" zurecht? Diese Leitfrage stand im Zentrum eines Symposiums im Rahmen der diesjährigen Jahrestagung der GTH. Ein Team aus renommierten Expert:innen unter dem Vorsitz von Prof. Dr. med. Florian Langer vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf bot Orientierung an. Im Fokus: ein fundierter Überblick über aktuelle und zukünftige Therapieoptionen bei Hämophilie A und B – ergänzt durch praxisnahe Erfahrungen bezogen auf Patientenbedürfnisse und entscheidende Faktoren bei der Umstellung. Deutlich wurde, dass angesichts einer stetig wachsenden und sich weiterentwickelnden Medikamentenauswahl der Weg zur optimalen Versorgung künftig nur im gemeinsamen Austausch zwischen Ärzt:innen und Patient:innen erfolgreich gestaltet werden kann.
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Gesundheitspolitik

Schleppende Einführung der E-Akten in Kliniken

Die Verwendung der neuen elektronischen Patientenakten (ePA) in den Kliniken kommt nur schleppend in Gang. Wie die Deutsche Krankenhausgesellschaft nach einer Befragung von 489 Kliniken von Ende Februar mitteilte, können die ePA lediglich 26% der Häuser krankenhausweit nutzen. Gesetzlich sind Kliniken wie Praxen bereits seit Oktober verpflichtet, die E-Akten zu nutzen und Daten wie Befunde oder Laborwerte einzustellen.
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Medizin
Stammzelltherapie bei Multiplem Myelom: Ambulante Behandlung möglich

Stammzelltherapie bei Multiplem Myelom: Ambulante Behandlung möglich

Das Multiple Myelom ist eine Krebserkrankung, bei der sich Plasmazellen, die normalerweise für die Produktion von Antikörpern zuständig sind, unkontrolliert im Knochenmark vermehren. Ein Therapieansatz ist die autologe Stammzelltransplantation, d.h. Behandlung mit Stammzellen des eigenen Körpers. Dies geht allerdings häufig mit wochenlangen Aufenthalten im Krankenhaus einher. Mit Methoden des Maschinellen Lernens hat ein Forschungsteam nun aufgezeigt, unter welchen Voraussetzungen Teile der Therapie sicher ambulant durchgeführt werden können.
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Gesundheitspolitik

Merz: Reform für Krankenkassen soll viele Jahre tragen

Die geplante Reform für eine finanzielle Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherungen soll konkretere Formen annehmen. Eine dazu eingesetzte Kommission werde am kommenden Montag ihre Vorschläge vorlegen, sagte Kanzler Friedrich Merz (CDU) in Berlin. Er bezeichnete es als wichtig, „dass wir eine Reform machen, die für viele Jahre trägt“. Sie müsse die Leistungsfähigkeit des Gesundheitswesens stärken und in der Bevölkerung das Gefühl vermitteln, „dass es gerecht zugeht, dass alle ihren Beitrag leisten“.
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Gesundheitspolitik

Apotheken bleiben zu - Protesttag für mehr Geld

Wegen eines bundesweiten Protests für höhere Vergütungen sind viele Apotheken am Montag geschlossen geblieben. Die Branche will damit weiter Druck für eine seit Jahren ausgebliebene Honoraranhebung machen. Der Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (Abda), Thomas Preis beklagte eine „chronische Unterfinanzierung“ der Apotheken und gestiegene Betriebs- und Personalkosten. Unter anderen in Berlin und München versammelten sich Apotheker:innen zu Demonstrationen. Für dringend benötigte Medikamente sollten Notdienstapotheken geöffnet bleiben.
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Medizin

Zulassungserweiterungen für Nivolumab beim Hodgkin-Lymphom in den USA und der EU

Der Checkpoint-Inhibitor Nivolumab hat sowohl in den USA und als auch in der EU eine Zulassungserweiterung für zwei neue Indikationen beim klassischem Hodgkin-Lymphom (cHL) erhalten. Die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA erteilte die Zulassung für Nivolumab in Kombination mit Doxorubicin, Vinblastin und Dacarbazin (AVD) zur Behandlung von erwachsenen und pädiatrischen Patient:innen ab 12 Jahren mit zuvor unbehandeltem cHL im Stadium III oder IV. In der EU hat die Europäische Kommission Nivolumab in Kombination mit Brentuximab vedotin für die Behandlung von Kindern ab 5 Jahren, Jugendlichen und Erwachsenen bis zum Alter von 30 Jahren mit rezidiviertem oder refraktärem cHL nach einer vorangegangenen Therapielinie zugelassen.
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Gesundheitspolitik

Studie: Hilfe zur Pflege kommt nicht überall an

Viele Pflegebedürftige mit geringem Einkommen nehmen laut einer neuen Studie ihnen zustehende Leistungen des Staates nicht in Anspruch. Der Pflegeexperte und Rechtswissenschaftler Thomas Klie kommt in der Studie im Auftrag des Paritätischen Gesamtverbands zu dem Schluss, dass in der häuslichen Pflege nur weniger als 20% der Betroffenen ihre Ansprüche auf „Hilfe zur Pflege“ geltend machen, wie aus der in Berlin veröffentlichten Erhebung hervorgeht.
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Medizin
RRMM: Elranatamab ermöglicht verlängerte Therapiepausen ohne Wirksamkeitsverlust

RRMM: Elranatamab ermöglicht verlängerte Therapiepausen ohne Wirksamkeitsverlust

Auf dem Kongress der American Society of Hematology (ASH) 2025 in Orlando wurden neue Analysen zu Elranatamab [1] bei Patient:innen mit rezidiviertem und refraktärem Multiplem Myelom (RRMM) präsentiert. Eine retrospektive Analyse der MagnetisMM-3-Studie zeigt, dass verlängerte Behandlungspausen möglich sein können, ohne die Wirksamkeit der Therapie zu gefährden [2]. Zusätzlich bestätigen erste internationale Real-World-Daten die Wirksamkeit von Elranatamab auch außerhalb klinischer Studien [3].
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Gesundheitspolitik

Kliniken fordern höhere Patient:innen-Zuzahlung

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) spricht sich für eine höhere Zuzahlung der Patient:innen bei Klinikaufenthalten aus. „Eine Erhöhung der Zuzahlung auf 15 Euro wäre vernünftig und vertretbar. Die Zuzahlung war 2004 mit zehn Euro pro Tag eingeführt worden, seither wurde sie nicht erhöht", sagte Vorstandschef Gerald Gaß der „Rheinischen Post“. Gaß verwies zugleich auf eine Härtefall-Regelung und eine Begrenzung auf maximal 28 Tage, für die man bei Klinikaufenthalten bezahlen muss.
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Medizin

Patientenratgeber zur akuten myeloischen Leukämie aktualisiert

Die Deutsche Leukämie- & Lymphom-Hilfe hat den Patientenratgeber „Akute Myeloische Leukämie (AML)“ aktualisiert. Die Broschüre soll Patient:innen und ihren Angehörigen dabei helfen, das Krankheitsbild der AML und die verfügbaren Therapien besser zu verstehen, um im Austausch mit ihren Ärzt:innen gezielt nachfragen zu können. Auch soll sie Mut machen, denn die Behandlungschancen sind heute besser als noch vor einigen Jahren.
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