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EHA 2026
EHA 2026
RR CLL/SLL: Pirtobrutinib im Vergleich zu BTK-Inhibitoren der zweiten Generation
Die BRUIN CLL-314-Studie, die auf dem amerikanischen Hämatologenkongress ASH 2025 vorgestellt wurde, hatte die Nichtunterlegenheit von Pirtobrutinib gegenüber Ibrutinib hinsichtlich der Gesamtansprechrate (ORR) bei Patient:innen mit rezidivierter oder refraktärer (RR) chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) und kleinem lymphozytären Lymphom (SLL) gezeigt. Während des EHA-Kongresses wurde nun eine Studie vorgestellt, die den Vergleich der Wirksamkeit und der Sicherheit von Pirtobrutinib zu den BTK-Inhibitoren der zweiten Generation im Fokus hatte.
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EHA 2026
EHA 2026
Multiples Myelom: Herstellung von Anitocabtagene Autoleucel im Rahmen klinischer Studien
Im Rahmen des EHA-Kongresses 2026 wurden die ersten Erfahrungen mit der klinischen Studienherstellung von Anitocabtagene Autoleucel (Anito-cel) präsentiert. Die gepoolten Daten aus den Studien iMMagine-3 und GEM-AnitoFIRST zeigen, dass Anito-cel bei Patient:innen mit rezidiviertem/refraktärem (RRMM) oder neu diagnostiziertem multiplem Myelom (NDMM) mit hoher Zuverlässigkeit und in einer medianen Durchlaufzeit von 18 Tagen hergestellt werden kann (1).
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Gesundheitspolitik
Größere Krankenkassen-Finanzlücke 2027 erwartet
Die Finanznöte der gesetzlichen Krankenkassen spitzen sich inmitten der Beratungen über ein Spargesetz weiter zu. Nach vorläufigen Zahlen für das erste Quartal 2026 rechnet das Bundesgesundheitsministerium damit, dass das Defizit im kommenden Jahr um 3,5 Milliarden Euro höher liegt als bisher prognostiziert. Das teilte das Ressort auf Anfrage in Berlin mit. Zuerst berichtete „Bild“ darüber. Hintergrund ist ein deutlich stärkerer Anstieg der Ausgaben im ersten Quartal 2026 als für das Gesamtjahr 2026 angenommen.
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Gesundheitspolitik
Kreis der Blutspendenden schrumpft - Jüngere gefragt
Deutschland wird älter - und das hat Folgen für die Versorgung mit Blutkonserven für lebenswichtige Behandlungen. „Wir haben immer mehr ältere Spender und weniger junge, die nachkommen“, sagte der Sprecher der Blutspendedienste des Deutschen Roten Kreuzes, Patric Nohe, der Deutschen Presse-Agentur vor dem Weltblutspendetag am 14. Juni. „Wir haben das Problem, dass der Kreis der Leute, die Blut spenden, kleiner wird.“ Besonders die Generation der Babyboomer sei bislang sehr stark vertreten gewesen und viele hätten häufig gespendet.
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Medizin
Schutzmechanismus gegen therapiebedingte Leukämien
Krebsbehandlungen verursachen in seltenen Fällen schwerwiegende Spätfolgen. Dazu zählen sekundäre Leukämien. Dieser können entstehen, wenn Chemo- oder Strahlentherapien das Erbgut gesunder Zellen schädigen. Ein Forschungsteam unter Ulmer Leitung hat nun einen molekularen Schutzmechanismus gegen solche Genomschäden entdeckt: Ein Peptid, das Brüche in der DNA hemmen kann, ohne die heilende Wirkung der eigentlichen Krebstherapie zu beeinträchtigen. Die Erkenntnisse könnten perspektivisch dazu beitragen, Krebstherapien sicherer zu machen. Die Studie wurde im renommierten Fachjournal Nature Communications veröffentlicht.
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Gesundheitspolitik
Städtetag: Pflegereform belastet Kommunen massiv
Die Pläne für die Pflegereform hat der Präsident des Deutschen Städtetages scharf kritisiert. „Seit einem Jahr reden wir über Entlastungen für die Kommunen und die Pläne für die Pflege sehen jetzt eine zusätzliche Belastung in Höhe von einer Milliarde Euro pro Jahr vor. Ich bin erschüttert und wütend“, sagte Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) der Deutschen Presse-Agentur. Die Finanzierung der Pflege müsse mit Steuermitteln des Bundes unterstützt werden.
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Gesundheitspolitik
Grünen-Fraktion: Pflegepläne gehen zulasten von Frauen
Die Pläne von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) zur Pflegereform würden aus Sicht der Grünen-Bundestagsfraktion zulasten von Frauen gehen. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Misbah Khan sprach von einer massiven Belastung. „Denn wer die Probleme in der Pflege auf die Familien verlagert, verlagert sie in erster Linie auf Frauen“, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.
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Medizin
Nivolumab-Kombination bei fortgeschrittenem Hodgkin-Lymphom zugelassen
Nivolumab in Kombination mit Doxorubicin, Vinblastin und Dacarbazin (AVD) hat die EU-Zulassung zur Behandlung von Erwachsenen und Jugendlichen ab zwölf Jahren mit nicht vorbehandeltem klassischem Hodgkin-Lymphom (classical Hodgkin Lymphoma, cHL) im Stadium III oder IV erhalten [1]. Mit der Kombination von Nivolumab plus AVD wird erstmals ein immunonkologisches Behandlungsschema in der Erstlinientherapie für diese Patientengruppe in der Europäischen Union (EU) verfügbar. Diese Zulassungserweiterung der Europäischen Kommission unterstreicht die zunehmende Bedeutung von Nivolumab beim cHL. In diesem Jahr wurde Nivolumab in Kombination mit Brentuximab Vedotin bereits zur Behandlung von Kindern ab fünf Jahren, Jugendlichen und Erwachsenen bis zu einem Alter von 30 Jahren mit rezidiviertem oder refraktärem cHL nach einer vorherigen Therapielinie in der EU zugelassen [1].
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Gesundheitspolitik
Honorarplus für Apotheken kommt in zwei Stufen
Die Apothekenbranche machte lange Druck für eine höhere Vergütung.Auch wenn die Gesundheitsausgaben insgesamt herunter sollen, wird dasjetzt umgesetzt - allerdings nicht auf einen Schlag.
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Gesundheitspolitik
Länder-Einwände gegen Sparpaket und Protest von Hausärzt:innen
Gegen die Milliarden-Sparpläne bei den Gesundheitsausgaben formiert sich wachsender Widerstand - nun auch unter den Ländern und bei Hausärzt:innen. Wenn der Gesetzentwurf von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) in der nächsten Woche erstmals in den Bundesrat kommt, liegen zahlreiche Kritikpunkte von Ausschüssen der Länderkammer vor. Gefordert wird die Streichung mehrerer Ausgabenbremsen bei Kliniken, Praxen, Apotheken und Pharmabranche. Der Hausärzteverband macht mit einer Protestaktion mobil.
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Gesundheitspolitik
Schwesig bezeichnet Pflegereform als „Belastungspaket"
Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat Pläne für die Pflegereform zurückgewiesen und als „Belastungspaket“ bezeichnet. „Wir lehnen diese Vorschläge ab, weil sie die Pflegebedürftigen und ihre Familien stärker belasten und die Pflegekräfte schlechter stellen“, sagte sie dem Portal „Politico“. Sie halte es für einen schweren Fehler, dass Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) wie schon bei der Gesundheitsreform einen nicht mit den Ländern abgestimmten Gesetzentwurf auf den Weg bringe.
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Medizin
CAR-T-Zellen mit CCR7-Rezeptor verbessern Lymphom-Therapie
Mit einem zusätzlichen Rezeptor lassen sich CAR-T-Zellen so modifizieren, dass sie leichter in die Lymphknoten eindringen und die dort vorhandenen Krebszellen abtöten. Der Ansatz könne die Therapie von Lymphomen verbessern, berichtet ein Team des Max Delbrück Center in Cancer Immunology Research.
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Gesundheitspolitik
Prüfung: Honorarkürzung bei Psychotherapeuten rechtens
Eine umstrittene Honorarkürzung für Psychotherapeut:innen ist nach der üblichen Überprüfung des Beschlusses durch das Bundesgesundheitsministerium generell rechtmäßig. „Nach ausführlicher Prüfung gibt es keine Anhaltspunkte für eine rechtliche Beanstandung“, hieß es aus dem Ressort von Ministerin Nina Warken (CDU), wie zuerst die „Rheinische Post“ berichtete. Gegen die von einem Gremium des Gesundheitswesens beschlossene Honorarabsenkung um 4,5% gibt es bundesweite Proteste.
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Gesundheitspolitik
Noch 7,6 Millionen Dosen Corona-Impfstoff auf Lager
Gut drei Jahre nach Ende der Corona-Pandemie gibt es weiter Impfstoffvorräte im zentralen Lager des Bundes. Dort befinden sich noch 7,6 Millionen Dosen des Präparats Comirnaty LP.8.1 des Herstellers Biontech, wie das Bundesgesundheitsministerium auf Anfrage mitteilte. Weitere Lieferungen an den Bund erfolgen demnach nicht mehr, da die Erfüllung laufender Verträge abgeschlossen ist. Der Bund stellt die Impfdosen auf Bestellung bereit. Die in der akuten Krise massive Nachfrage ist seit längerem deutlich zurückgegangen.
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Gesundheitspolitik
AOK: Kinderkrankentage nehmen meistens Frauen
Wenn erkrankte Kinder betreut werden müssen, bleiben dafür laut einer Auswertung der Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) nach wie vor meistens berufstätige Frauen zu Hause. Fast drei Viertel der Kinderkrankentage (73%) im vergangenen Jahr nahmen weibliche Kassenmitglieder, wie das Wissenschaftliche Institut der AOK nach eigenen Versichertendaten ermittelte. Der Anteil der Männer lag bundesweit bei 27%. In Bayern war er am niedrigsten mit 23%, am höchsten in Sachsen mit fast 31%.
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Gesundheitspolitik
Einbeziehen von Vermögen in Pflegefinanzierung
Im Ringen um eine finanzielle Stabilisierung der Pflege werden Vorbehalte gegen ein stärkeres Einbeziehen eigenen Vermögens deutlich. „Wer fordert, selbstgenutztes Wohneigentum oder private Rücklagen künftig stärker zur Finanzierung von Pflege heranzuziehen, muss den Menschen ehrlich sagen, was das konkret bedeutet“, sagte SPD-Gesundheitsexperte Christos Pantazis den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Für viele Familien sei das Eigenheim „keine Luxusreserve“. Menschen erwarteten Sicherheit, wenn sie im Alter auf Pflege angewiesen sind - nicht die Sorge, ihre Lebensleistung zu verlieren.
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Medizin
Langzeitstudie zu MRD-gesteuerter Therapie bei Blutkrebserkrankungen
Mit der Veröffentlichung der Langzeitdaten der RELAZA2-Studie erreicht ein über viele Jahre gewachsenes Forschungsprogramm der Dresdner Hochschulmedizin zur Behandlung von Leukämie-Patient:innen einen wichtigen Meilenstein. Die Ergebnisse zeigen, welches Potenzial eine frühzeitige, durch messbare Resterkrankung (MRD) gesteuerte Therapie hat, um Rückfälle zu verzögern oder möglicherweise zu verhindern. RELAZA2 gilt als weltweit erste MRD-getriggerte prospektive Studie bei myelodysplastischen Syndromen (MDS) und akuter myeloischer Leukämie (AML) [1].
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Gesundheitspolitik
Konzept für Pflegereform von Bundesgesundheitsministerin Warken verzögert sich
Das von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) angekündigte Reformkonzept für die Pflegeversicherung verzögert sich. „Wir sind dabei schon weit vorangekommen, aber ein paar Detailfragen sind noch offen", sagte ein Ministeriumssprecher auf Nachfrage in Berlin. Über diese werde regierungsintern diskutiert, dann werde es schnellstmöglich vorgelegt. Einen Zeitplan nannte der Sprecher mit Verweis auf laufende Abstimmungen nicht. Es gehe um eine große Reform mit finanziellen wie strukturellen Themen.
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Medizin
Melflufen als strategische Option in der Therapie des RRMM
Die Zahl der verfügbaren Therapien beim rezidivierten/refraktären multiplen Myelom (RRMM) wächst. Damit steigt auch die Herausforderung, die Therapiesequenzen sinnvoll zu gestalten. Welche Rolle spielen dabei Leitlinien und Real-world-Daten – und wo ist jenseits von CAR-T-Zellen und bispezifischen Antikörpern noch therapeutischer Spielraum? Welchen Stellenwert hat ein Peptid-Drug-Konjugat (PDC), das unabhängig von Antigenen wie BCMA oder GPRC5D wirkt? Diese Fragen standen im Mittelpunkt eines von Oncopeptides unterstützten Expertensymposiums im Rahmen des Treffens des European Myeloma Network (EMN).
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Gesundheitspolitik
Geflüchtete stoßen auf Hürden bei Arztbesuchen
Wer nach Deutschland flüchtet, stößt vor allem in den ersten Jahren nach der Ankunft auf Hürden beim Zugang zur Gesundheitsversorgung. Das zeigen die Ergebnisse einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), für die in den Jahren 2023 und 2024 Geflüchtete, die zwischen 2013 und 2022 eingereist waren, befragt wurden. Neben langen Wartezeiten erschwerten auch finanzielle Belastungen und teils große Entfernungen eine rasche Behandlung. Zudem fällt es vielen Geflüchteten demnach schwer, sich im deutschen Gesundheitssystem zu orientieren.
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