Journal Hämatologie

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Gesundheitspolitik

GKV-Chef hält Beitragssenkungen für möglich

Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung stellt Beitragssenkungen in Aussicht, sollten die Pläne von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) durchkommen. „Das Gesetz von Frau Warken hat das Potenzial, die Beiträge zu stabilisieren“, sagte der Vorstandsvorsitzende des Verbandes, Oliver Blatt, dem Nachrichtenportal „t-online“. "Wenn ihr Entwurf eins zu eins umgesetzt wird, könnten die Beiträge im Schnitt über alle Kassen hinweg - man traut sich das ja kaum auszusprechen - sogar sinken, fügte Blatt hinzu. Wie groß die Senkung ausfallen könnte, lässt sich Blatt zufolge nicht pauschal sagen. Es wäre sicher auch nicht bei jeder Kasse gleich. Viele Krankenkassen müssten nun ihre verbrauchten Rücklagen erst einmal wieder aufbauen.
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Medizin
Wie sich Leukämie bei Kindern mit Down-Syndrom entwickelt

Wie sich Leukämie bei Kindern mit Down-Syndrom entwickelt

Kinder mit Down-Syndrom besitzen ein hohes Risiko, an myeloischer Leukämie zu erkranken. Ein Forschungsteam der Goethe-Universität Frankfurt, des Wellcome Sanger Institute, des Great Ormond Street Hospital und ihrer Kooperationspartner hat herausgefunden, wie sich einzelne Zellen des blutbildenden Systems der Betroffenen verändern, sodass über eine Krebsvorstufe Leukämie entsteht. Die Forschenden haben so die betroffenen genetischen Programme identifiziert, und einen Ansatzpunkt für eine Therapie der myeloischen Leukämie bei Kindern mit Down-Syndrom gefunden [1].
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Gesundheitspolitik

Landgericht urteilt zu Cannabis-Therapie bei chronischen Schmerzen

Bei chronischen Schmerzen können Ärzt:innen im Einzelfall Cannabis verordnen. Unter bestimmten Voraussetzungen übernimmt die Krankenversicherung - ob gesetzlich oder privat - die Kosten dafür. Etwa, wenn herkömmliche Schmerztherapien nicht wirken. Dann muss eine private Krankenversicherung die Kosten für eine Behandlung mit Cannabis-Präparaten übernehmen, wie das Landgericht Hamburg entschieden hat.
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Hodgkin-Lymphom

Hodgkin Lymphom: Standardchemotherapie auch bei älteren Patient:innen effektiv

Ältere Patient:innen mit klassischem Hodgkin-Lymphom (cHL) haben im Vergleich zu jüngeren Menschen häufig schlechtere Behandlungsergebnisse. Ursache sind vor allem Begleiterkrankungen und funktionelle Einschränkungen, die die Verträglichkeit intensiver Chemotherapien beeinträchtigen. Eine retrospektive Studie zeigt nun, dass Standardtherapien auch bei älteren Patient:innen gute Resultate erzielen können und dass das Lebensalter allein kein ausreichendes Kriterium für Therapieentscheidungen ist.
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Gesundheitspolitik

Mehr Navigation für Patient:innen in dringenden Fällen

Patient:innen mit dringenden Anliegen sollen künftig gezielter zu passenden Behandlungsangeboten kommen, statt in überfüllte Notaufnahmen der Krankenhäuser zu gehen. Das sehen Gesetzespläne von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) vor, die das Bundeskabinett auf den Weg gebracht hat. Kernpunkt soll eine stärkere Steuerung über neue zentrale Anlaufstellen in vielen Kliniken und bundesweit per Telefon sein - vor allem nachts und an Wochenenden, wenn normale Praxen geschlossen sind.
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Medizin
expanda Hämophilie und Hämostase 2026

Von-Willebrand-Erkrankung: Leitlinien-Update und neue Daten zur Prophylaxe

Im Rahmen des Online-Seminars „expanda Hämophilie und Hämostase" referierte Dr. med. Carmen Escuriola-Ettingshausen, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin in der Praxisgemeinschaft am Hämophilie-Zentrum Rhein Main (HZRM) in Frankfurt, über aktuelle Entwicklungen bei der Von-Willebrand-Erkrankung. In diesem Video gibt sie einen Überblick über den Stand der internationalen Leitlinien und stellt neue Studiendaten zur Langzeitprophylaxe mit plasmatischen und rekombinanten Von-Willebrand-Faktor-Konzentraten vor.
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DLBCL
FGR-Protein könnte Hochrisiko-Subgruppe beim diffusen großzelligen B-Zell-Lymphom identifizieren

FGR-Protein könnte Hochrisiko-Subgruppe beim diffusen großzelligen B-Zell-Lymphom identifizieren

Das diffuse großzellige B-Zell-Lymphom (DLBCL) zeigt trotz Standardtherapie eine hohe Variabilität im klinischen Verlauf. Chinesische Forschende haben nun das Protein FGR als potenziellen Biomarker untersucht: In einer kleinen retrospektiven Studie mit 91 hochselektierten Patient:innen war eine hohe FGR-Expression im Tumorgewebe mit mehr Rezidiven und schlechterem Überleben assoziiert – vor allem im Non-GCB-Subtyp.
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Gesundheitspolitik

Warken: Bis Mitte Mai Vorschläge für Pflegereform

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken will im Frühjahr Pläne für die angekündigte finanzielle Absicherung der Pflege vorlegen. „Alleine im kommenden Jahr fehlen der Pflegeversicherung sechs Milliarden Euro“, sagte die CDU-Politikerin. Sie arbeite an einer Reform zur nachhaltigen Sicherung der Versorgung und werde „bis spätestens Mitte Mai“ einen Vorschlag vorlegen, der die Stabilisierung der Finanzlage mit nötigen Strukturreformen verbinde. „Dabei werden wir Pflegebedürftige und ihre Angehörigen nicht alleine lassen.“
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Gesundheitspolitik

Noch Änderungen an Gesundheitsreform möglich

Wenige Tage vor Beschlussfassung im Kabinett deuten sich noch Änderungen an den Plänen für eine Gesundheitsreform an. Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) und Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) zeigten sich offen bei zentralen Punkten wie bei Einschränkungen der beitragsfreien Mitversicherung von Ehepartner:innen oder bei einer Entlastung der Krankenversicherungen von den Gesundheitskosten für Bürgergeldempfänger:innen.
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Gesundheitspolitik

SPD und CSU wollen Änderungen bei Gesundheitsreform

Nach Vorstellung der Sparpläne von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) melden die Koalitionspartner SPD und CSU noch größeren Änderungsbedarf an. SPD-Fraktionsgeschäftsführer Dirk Wiese sagte in Berlin, es gebe momentan „eine gewisse Schlagseite“ zu einer einseitigen Belastung der Versicherten. Noch auf den Tisch kommen könnte die Frage einer stärkeren Steuerfinanzierung der Beiträge für Bürgergeldempfänger:innen. Patientenvertreter, Krankenkassen und Opposition warnten vor zu vielen Lasten für Versicherte.
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Medizin
Zum Welttag der Hämophilie

Acht Jahre bis zur Diagnose: Blutungsstörungen bei Frauen oft spät erkannt

Starke Regelblutungen, häufiges Nasenbluten oder unerklärliche blaue Flecken: Für viele Frauen und Mädchen gehören solche Symptome zum Alltag. Ursache kann eine Hämophilie sein. Diese seltene, jedoch unbehandelt risikoreiche erbliche Blutungsstörung wird bei weiblichen Betroffenen häufig erst bis zu 8 Jahre nach den ersten Symptomen diagnostiziert. Darauf wies die Deutsche Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie e. V. (DGTI) anlässlich des Welttags der Hämophilie am 17. April hin. Das diesjährige Motto lautet: „Diagnosis: First step to care“.
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Gesundheitspolitik

Mehr als 100 Millionen Dokumente in E-Patientenakten

Die Nutzung der neuen elektronischen Patientenakten (ePA) zieht weiter an. Knapp ein Jahr nach Beginn der bundesweiten Einführung wurden mehr als 100 Millionen Dokumente wie Befunde und Diagnosen eingestellt, wie aus Daten der mehrheitlich bundeseigenen Digitalagentur Gematik hervorgeht. Digital gespeicherte Listen mit verschriebenen Medikamenten werden demnach im Schnitt 21 Millionen Mal pro Woche aus E-Akten von Patient:innen abgerufen.
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Gesundheitspolitik

Warkens Milliarden-Sparplan

Auf Patient:innen kommen nach Plänen von Gesundheitsministerin Nina Warken höhere Zuzahlungen und einige Einschnitte zu, um höhere Krankenkassenbeiträge im nächsten Jahr zu vermeiden. Die CDU-Politikerin stellte in Berlin Kernpunkte für ein Sparpaket vor, die auch milliardenschwere Ausgabenbremsen bei Versorgungsanbietern von den Praxen und Kliniken bis zu Arzneiherstellern umfassen. Einen konkreten Gesetzentwurf will die schwarz-rote Koalition jetzt in gut zwei Wochen ins Kabinett bringen.
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