News
Multiples Myelom
3 Min|
Überlebensvorteile durch Teclistamab beim multiplen Myelom nach ein bis drei Vortherapien
Teclistamab ist ein bispezifischer Antikörper, der gegen das B-Zell-Reifungsantigen (BCMA) und CD3 gerichtet ist. Seine Wirksamkeit als Monotherapie in frühen Therapielinien beim rezidivierten oder refraktären multiplen Myelom (r/r MM) war bislang unklar. Eine internationale randomisierte Phase-III-Studie mit 593 Patient:innen, die zuvor ein bis drei Therapielinien einschließlich eines Anti-CD38-Antikörpers und Lenalidomid erhalten hatten, liefert nun neue Ergebnisse. Teclistamab verbesserte das progressionsfreie Überleben (PFS) und das Gesamtüberleben (OS) signifikant im Vergleich zur Standardtherapie mit Pomalidomid, Bortezomib und Dexamethason oder Carfilzomib und Dexamethason. Die Rate kompletter Remissionen war unter Teclistamab deutlich höher, allerdings traten auch Infektionen vom Grad 3 oder 4 häufiger auf.
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
2 Min|
Präventionsoffensive: KBV fordert Neustart bei der Vorbeugung
ie Menschen in Deutschland sind nach Ansicht von Kassenärztechef Andreas Gassen im internationalen Vergleich häufig dicker, rauchen mehr und treiben weniger Sport. Hier müsse der neue Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) ansetzen, sagte der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ und verlangte einen Neustart bei der Prävention.
Lesen Sie mehr
GvHD
3 Min|
Niedrig dosiertes Ruxolitinib reduziert akute GvHD nach haploidenter HSCT
Die akute Graft-versus-Host-Erkrankung bleibt nach haploidenter hämatopoetischer Stammzelltransplantation (HSCT) eine wesentliche Ursache für Morbidität und Mortalität. In einer randomisierten Phase-III-Studie wurde untersucht, ob niedrig dosiertes Ruxolitinib im Rahmen der Prophylaxe anstelle von Mycophenolat-Mofetil die Rate akuter GvHD nach haploidenter HSCT senken kann.
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
3 Min|
Weitere 35,4 Millionen Euro für Comprehensive Cancer Center
Deutsche Krebshilfe setzt Förderung der Onkologischen Spitzenzentren fort
Die Deutsche Krebshilfe setzt ihre Förderung der Onkologischen Spitzenzentren (Comprehensive Cancer Center, CCCs) fort und entwickelt das Netzwerk weiter. Mit den Universitätskliniken Kiel, Lübeck und Mannheim werden drei neue Standorte als Teile von CCC-Verbünden in das Förderprogramm aufgenommen. Damit profitieren auch hier zukünftig Krebspatient:innen von der Arbeit eines CCCs. Für die Weiterförderung mehrerer Zentren hat die Deutsche Krebshilfe insgesamt 35,4 Millionen Euro für die nächsten vier Jahre bereitgestellt.
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
2 Min|
Kretschmer fordert Gesamtkonzept für Rente und Pflege
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat noch einmal nachdrücklich Änderungen an den geplanten Reformen des Bundes bei der Rente und Pflege eingefordert. „Wer jahrzehntelang gearbeitet hat, darf im Alter nicht dafür bestraft werden, dass er in den 90er-Jahren für deutlich niedrigere Löhne gearbeitet oder Phasen der Arbeitslosigkeit durchstehen musste“, betonte Kretschmer in Dresden und verbreitete diese Botschaft auch auf der Plattform X.
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
1 Min|
Neuer Höchstwert bei Arzneiverordnungen
Erwerbstätige haben nach einer Auswertung der größten deutschen Krankenkasse, Techniker Krankenkasse (TK), im vergangenen Jahr so viele Arzneimittel verschrieben bekommen wie noch nie. Insgesamt lösten die bei der TK versicherten 6,2 Millionen Erwerbspersonen Rezepte für mehr als 34 Millionen Präparate ein, wie die Auswertung zeigt, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt.
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
2 Min|
Abnehmspritzen bald auf Kassenkosten?
Die neue Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) von Ärzt:innen, Kliniken und Krankenkassen zeigt sich offen für eine Kostenübernahme bei bestimmten Abnehmmitteln durch die gesetzliche Krankenversicherung. „Wir führen in Deutschland eine rückständige Diskussion über Adipositas“, sagte Sonja Optendrenk dem „Spiegel“.
Lesen Sie mehr
Medizin
4 Min|
EBMT 2026
Erfolgsfaktoren für CAR-T-Zelltherapien beim r/r DLBCL
Was ist das therapeutische Potenzial von CAR-T-Zelltherapien bei Erwachsenen mit rezidiviertem oder refraktärem diffus großzelligem B-Zell-Lymphom (r/r DLBCL) ab der Zweitlinie? Das diskutierten Fachärzt:innen der Hämatoonkologie anlässlich der 52. Jahrestagung der European Society for Blood and Marrow Transplantation (EBMT) in Madrid, Spanien. Als kritische Faktoren für einen kurativ intendierten Behandlungsansatz mit etwa Axicabtagen ciloleucel nannten die Expert:innen unter anderem eine sorgfältige Patientenselektion, einen möglichst frühzeitigen Therapiestart sowie ein strukturiertes Management möglicher Nebenwirkungen. So seien mittlerweile laut Einschätzung von Dr. Birte Friedrichs, Düsseldorf, beispielsweise CAR-T-bedingte, höhergradige Toxizitäten größtenteils mit proaktiven Managementstrategien beherrschbar.
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
2 Min|
Primärversorgung: Künftig immer zuerst zum Hausarzt?
Patient:innen sollen voraussichtlich künftig weit stärker als bisher zuerst zu ihrer Hausarztpraxis gehen müssen. Das ist das erklärte Kernziel der für den Herbst angekündigten Gesundheitsreform. Für die Versicherten könnte das bedeuten, dass sie in der Hausarztpraxis vermehrt von Teams betreut werden, in denen ihre Ärztin oder ihr Arzt nur eine von mehreren Funktionen übernimmt. Ein Konzept des Sozialverbands Deutschland (SoVD), das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, zeigt, wie dies aussehen könnte.
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
3 Min|
Fast 10.000 Hitzetote in Deutschland bis Mitte Juli 2026
Während Deutschland erneut auf Temperaturen bis 39 Grad zusteuert, ist die Zahl der Menschen, die wegen hoher Temperaturen gestorben sind, in diesem Jahr nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) bereits auf fast 10.000 gestiegen. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) dürfte sich der Juli zudem unter den zehn wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen einreihen.
Lesen Sie mehr
Hämophilie
2 Min|
ISTH 2026
Hämophilie A: Starker Blutungsschutz für langfristiges Wohlbefinden
Bei der Behandlung von Patient:innen mit Hämophilie A geht es heutzutage um mehr als nur das Blutungsrisiko zu minimieren. Die zur Verfügung stehenden Medikamente ermöglichen den Patient:innen, aktiv und ohne Einschränkungen am täglichen Leben teilzunehmen – und das bei deutlich geringerer Belastung durch die Therapie. Dadurch fühlen sich viele Patient:innen auch mental weniger belastet [1, 2].
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
2 Min|
Carsten Linnemann zum neuen Bundesgesundheitsminister ernannt
CDU-Politiker Carsten Linnemann wurde zum Bundesminister für Gesundheit ernannt und ersetzt damit Nina Warken. Der Wechsel ist Teil einer Umgestaltung, die Bundeskanzler Friedrich Merz an seinem Kabinett vornimmt.
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
1 Min|
Mehrkosten für Rollatoren und Hörgeräte steigen
Die Mehrkosten, die Krankenversicherte für Rollatoren, Hörgerät und andere Hilfsmittel aus eigener Tasche zahlen, sind im vergangenen Jahr im Schnitt um jeweils 10 auf 159 Euro gestiegen. Laut einem Bericht des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenversicherungen bezogen die Versicherten 78% der Hilfsmittel mehrkostenfrei. Dies liege im Trend der vergangenen Jahre. Wer einen Rollator, ein Hörgerät oder Schuheinlagen benötigt, muss den Eigenanteil zahlen.
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
2 Min|
Mehrheit der Bürger:innen für höhere Alkoholsteuer
Die geplante stärkere Besteuerung alkoholischer Getränke stößt einer Umfrage zufolge bei einer großen Mehrheit der Bürger:innen auf Zustimmung. Knapp zwei Drittel gaben in der Befragung des Meinungsforschungsinstituts Forsa für die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) an, dass sie diesen Vorstoß der Bundesregierung für sinnvoll halten. Ein Drittel hält ihn für nicht sinnvoll.
Lesen Sie mehr
Follikuläres Lymphom
2 Min|
Follikuläres Lymphom: Epcoritamab-Kombinationstherapie ab dem 1. Rezidiv zugelassen
Die Herausforderung in der Behandlung des follikulären Lymphoms (FL) liegt im Rezidiv. Hier kann ab sofort der bispezifische Antikörper Epcoritamab zusammen mit Rituximab und Lenalidomid (R2) in allen Therapielinien eingesetzt werden. Gegenüber R2 alleine zeigte sich die neue Therapiekombination sowohl beim progressionsfreien Überleben als auch bei der Gesamtansprechrate signifikant überlegen.
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
2 Min|
Verbesserungen für Krebsüberlebende gefordert
Die vom Krebs genesenen SPD-Politiker Lars Klingbeil und Manuela Schwesig fordern, dass Krebsüberlebende eine überwundene Erkrankung nicht mehr jahrelang etwa bei Vertragsabschlüssen angeben müssen.
Lesen Sie mehr
Medizin
4 Min|
EHA 2026
Langzeitdaten zu Zanubrutinib bei CLL ab 80 Jahren
Umfangreiche Phase-III-Daten bei Patient:innen mit chronischer lymphatischer Leukämie oder kleinzelligem lymphozytischem Lymphom (CLL/SLL) im Alter von 80 Jahren und älter zeigen einen anhaltenden Nutzen von Zanubrutinib nach nahezu 6,5 Jahren Nachbeobachtung. Die Daten, die zu den bislang größten Datensätzen älterer Patient:innen mit therapienaiver CLL zählen, wurden auf dem Kongress der European Hematology Association (EHA) 2026 in Stockholm präsentiert. Im Fokus stehen damit gerade jene Patient:innen, die in der klinischen Praxis häufig behandelt werden, in zulassungsrelevanten Studien jedoch bislang nur begrenzt vertreten waren.
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
3 Min|
Mindestens 170 Millionen Euro weg
Fehlinvestitionen: Krankenkassen machen Millionenverluste
Mindestens 170 Millionen Euro haben Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen durch Investments in einen fragwürdigen Immobilienfonds verloren. Das haben Recherchen von NDR, WDR und SZ ergeben.
Lesen Sie mehr
Medizin
2 Min|
Akute Leukämien: Mutationen eröffnen gezieltere Therapieansätze
Forschende des NCT Heidelberg und des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) haben erstmals systematisch ermittelt, wie bestimmte Mutationen Akute Myeloische Leukämien fördern. Die Ergebnisse zeigen, warum sich IDH1- und IDH2-mutierte Leukämien trotz ähnlicher molekularer Mechanismen unterschiedlich entwickeln, und eröffnen neue Ansätze für Diagnostik und zielgerichtete Therapien [1].
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
1 Min|
Warken will Krankheits-Vorbeugung ausbauen
Angebote zum Vorbeugen von Erkrankungen sollen nach Plänen von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken stärker ausgebaut werden. Das Gesundheitssystem leiste eine hochwertige und umfassende Versorgung im Krankheitsfall, sagte die CDU-Politikerin anlässlich einer Auftaktveranstaltung für eine geplante Präventionsoffensive. „Künftig müssen wir aber noch besser darin werden, Krankheiten gar nicht erst entstehen zu lassen.“ Prävention sei keine Nebensache. Angebote sollten stärker im Alltag verankert werden.
Lesen Sie mehr