Medizin
Prävention von Übelkeit und Erbrechen bei emetogenen Chemotherapien mit Dreifachkombination möglich
Auf dem MSD-Satellitensymposium im Rahmen des 2. ASORS-Jahreskongresses stellte Prof. Dr. Richard Gralla, New York, den aktuellen Stand der Forschung in der Antiemese bei Chemotherapie-induzierter Übelkeit und Erbrechen vor. Eine Dreifachkombination aus dem Neurokinin-1-Rezeptor-(NK1)-Antagonisten Aprepitant mit einem 5HT3-Antagonisten und einem Glukokortikoid hat sich als besonders wirksam erwiesen, Übelkeit und Erbrechen bei hoch und moderat emetogenen Chemotherapien zu verhindern. Seit kurzem gibt es als Alternative zur mehrmaligen oralen Einnahme von Aprepitant (Emend®) die Möglichkeit der einmaligen i.v.-Verabreichung.
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