Akute GvHD mit Ruxolitinib-Refraktärität: Frühere Therapieeskalation bei Hochrisiko-Patient:innen
Prof. Dr. med. Robert ZeiserDie akute Graft-versus-Host-Erkrankung (aGvHD) zählt neben der chronischen GvHD zu den gefährlichen Komplikationen nach einer allogenen Stammzelltransplantation (alloSCT). Sie wird zunächst mit Kortikosteroiden behandelt, bei steroidrefraktärer aGvHD mit Ruxolitinib. Seit 2020 gilt eine international anerkannte Definition dafür, ab wann ein Therapieversagen von Ruxolitinib vorliegt. Insbesondere bei der aGvHD mit schwerer Gastrointestinal (GI)-Beteiligung hat die klinische Realität diese Einschätzung jedoch überholt. Die vorliegende Arbeit plädiert daher für eine Überarbeitung dieser Kriterien.
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