News | Beiträge ab Seite 60
Gesundheitspolitik
Kritik an Krankenhausreform: „Umverteilung von unten nach oben“
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) stößt mit seinen Plänen für eine Krankenhausreform auf geballte Kritik von Krankenkassen, Gewerkschaften und Arbeitgebern.
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Gesundheitspolitik
Lauterbach will bei Cannabis-Gesetz auf Länder zugehen
Eine Freigabe von Cannabis soll zum 1. April kommen. Doch im Bundesrat gibt es Widerstände. Der Bundesgesundheitsminister will den Ländern entgegenkommen, um das Vorhaben zu retten.
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Gesundheitspolitik
Engpässe bei Kinderarzneimitteln bestehen weiter
Eine Mitgliederumfrage des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzt:innen e.V. (BVKJ) zeigt deutlich, dass die Problematik des Mangels an Kinderarzneimitteln längst nicht überwunden ist. Viele Kinder- und Jugendärzt:innen sehen die Versorgungqualität als stark gefährdet.
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ITP
Beeinträchtigte Lebensqualität: ITP und Fatigue
Viele Patient:innen mit Immunthrombozytopenie (ITP) leiden auch unter Fatigue – viel öfter als angenommen, berichtete Dr. Rosa Sonja Alesci, Bad Homburg, in ihrem Vortrag zum Thema „Fatigue im ITP-Alltag“. Neben den Blutungen schränkt die Fatigue den Alltag von Patient:innen mit ITP deutlich ein und spielt daher bei der Behandlung der Betroffenen eine maßgebliche Rolle.
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Gesundheitspolitik
Neuer Gesundheits-Expertenrat der Bundesregierung
Als Nachfolger des Corona-Expertenrats soll ein neues Fachgremium die Bundesregierung zu wichtigen Gesundheitsfragen beraten. Kanzler Olaf Scholz (SPD) begrüßte die Mitglieder des Expertenrats „Gesundheit und Resilienz“ am Montag in Berlin zur konstituierenden Sitzung.
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Gesundheitspolitik
Mehr Rückenwind für Innovation und klinische Forschung
Hohe bürokratische Hürden, wenig Vernetzung und eine fehlende flächendeckende digitale Infrastruktur – die klinische Forschung hat momentan keinen einfachen Stand in Deutschland. Woran es hierzulande hakt und wie Deutschland wieder den Anschluss an die Weltspitze finden kann, wurde im Rahmen eines Symposiums (1) auf dem diesjährigen Deutschen Krebskongress (DKK) diskutiert.
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Gesundheitspolitik
Krankenhäuser fordern dringende Finanzspritze
Die Kliniken dringen bei Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) auf rasche zusätzliche Finanzspritzen, um weitere Insolvenzen und Einschnitte in der Versorgung abzuwenden. Der Chef der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, sagte am 14. März in Berlin: „Aktuell fehlen den Kliniken Monat für Monat 500 Millionen Euro.“ Im vergangenen Jahr sei es an 40 Standorten zu Insolvenzen gekommen. Mit sechs Insolvenzen im Januar deute sich an, dass 2024 der Negativrekord des Vorjahres gebrochen werde. Fast alle Krankenhausträger seien derzeit gezwungen, harte Sparmaßnahmen durchzusetzen.
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Gesundheitspolitik
Bundestag debattiert über Empfehlungen zur Ernährung
Essensangebote für alle Kinder, neue Kennzeichnungen für Lebensmittel, keine Mehrwertsteuer mehr auf Obst und Gemüse: Der Bundestag debattiert am 14. März über die Empfehlungen des ersten Bürgerrats zur Ernährung. Das vom Parlament eingesetzte Gremium mit 160 Mitgliedern hatte im Februar ein „Bürgergutachten“ vorgelegt. Vorgeschlagen wird unter anderem, in allen Kitas und Schulen ein kostenloses Mittagessen anzubieten. Die insgesamt neun beschlossenen Empfehlungen sind für den Bundestag nicht bindend. Nach der Debatte im Plenum sollen zunächst Ausschussberatungen folgen.
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Gesundheitspolitik
Krankenkassen haben teils Zusatzbeitrag erhöht
Etwa die Hälfte der gesetzlichen Krankenkassen hat zum Jahresbeginn die Beiträge angehoben. Wie das Bundesgesundheitsministerium am 11. März in Berlin bekannt gab, erhöhten 45 Kassen zum 1. Januar den Zusatzbeitrag, 45 Kassen ließen ihn unverändert, 4 senkten ihn zum Jahreswechsel. Den Zusatzbeitrag kann jede Kasse selbst festlegen. Er liegt nach Ministeriumsangaben im Schnitt bei 1,7%, nach 1,6% im Vorjahr. Der allgemeine Beitragssatz liegt bei 14,6% und ist gesetzlich auf dieser Höhe festgeschrieben.
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Gesundheitspolitik
EU-Parlament stimmt für neue Schadstoffregeln
Das EU-Parlament hat grünes Licht für neue Schadstoffregeln für Industrie und Bauern gegeben. Eine Mehrheit der Abgeordneten sprach sich am 12. März dafür aus. Unternehmen, die sich nicht an die Vorschriften halten, müssen nach Parlamentsangaben bei schweren Verstößen mit Strafen von mindestens 3% des Jahresumsatzes in der EU rechnen. EU-Umweltkommissar Virginijus Sinkevicius teilte mit, die Vorschriften bedeuteten, dass bis 2050 bis zu 40% gefährliche Schadstoffe wie Feinstaub, Schwefeldioxide oder Stickoxide verringert würden. Die EU-Staaten müssen dem Vorhaben noch zustimmen. In den meisten Fällen ist das Formsache.
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Gesundheitspolitik
Ärzt:innen bestreiken Unikliniken
Mehrfach saßen Spitzenvertreter von Ärzten und Ländern am Verhandlungstisch. Das Ziel: mehr Geld und bessere Bedingungen an Unikliniken. Doch bisher erfolglos. Nun erhöhten die Mediziner den Druck. Tausende Ärzt:innen an Unikliniken sind mit Arbeitsniederlegungen und Kundgebungen in zahlreichen Bundesländern für mehr Einkommen und bessere Arbeitsbedingungen eingetreten. Rund 7.000 Ärzt:innen aus 23 Universitätskliniken hätten am 11. März an den Warnstreik-Kundgebungen teilgenommen, teilte die Ärztegewerkschaft Marburger Bund in Berlin mit.
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Gesundheitspolitik
Patientenschützer Brysch für Aufarbeitung von Corona-Politik
Patientenschützer haben sich Forderungen nach Aufarbeitung der Corona-Politik angeschlossen und dabei einen Fokus auf Pflegeheime und Pflegebedürftige gefordert. „Das höchste Opfer des Politikversagens brachten die Pflegebedürftigen“, sagte der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). „Der Grundschutz fehlte, ein überzeugendes Testregime gab es nie und zusätzliche Hilfskräfte sowie Ausweichquartiere waren nicht mal angedacht“, beklagte Brysch. „Auch hat die einrichtungsbezogene Zwangsimpfung dem Berufsklima geschadet, ohne das Virus zu stoppen. Doch bis heute fehlt hier eine Aufarbeitung“, fügte der Patientenschützer hinzu.
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Medizin
Leukämie: Körpereigenes Molekül LCN2 reduziert Nebenwirkungen von Stammzelltransplantationen
Kürzlich wurde das körpereigene Molekül Lipocalin-2 (LCN2) entdeckt, das in Tierstudien das Immunsystem im Darm ausbalanciert, die Darmflora beeinflusst und schwere Nebenwirkungen von Stammzelltransplantationen in Humanproben mindert (1).
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Gesundheitspolitik
Macron: Recht auf Abtreibung soll in EU-Grundrechtecharta
Der französische Präsident Emmanuel Macron will das Recht auf Abtreibung in die EU-Grundrechtecharta aufnehmen lassen. Frankreich sei nun das einzige Land der Welt, dessen Verfassung das Recht auf freiwilligen Schwangerschaftsabbruch ausdrücklich schütze, sagte er am 8. März bei der offiziellen Besiegelung des Gesetzes in Paris.
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Gesundheitspolitik
Umfrage: Breite Zustimmung für Online-Register zu Organspenden
Im Ringen um mehr lebensrettende Organspenden soll ein neues Instrument mit Verspätung starten: eine zentrale Datenbank. Wie finden das die Bundesbürgerinnen und Bundesbürger?
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Medizin
Hämophilie A: Neue Studienergebnisse zu Damoctocog alfa pegol
Neue Ergebnisse der Studie HEM-POWR bestätigen Wirksamkeit und Sicherheit von Damoctocog alfa pegol in der klinischen Praxis in Deutschland. Die aktuellen Daten wurden nun beim Jahreskongress der Society for Thrombosis and Haemostasis Research (GTH) präsentiert.
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Gesundheitspolitik
Notstand in den Kinderkliniken: Warum freie Betten oft Mangelware sind
In Deutschland gibt es immer mehr Kinder mit chronischen Krankheiten. Doch den Kliniken mangelt es an Geld und Personal. Täglich müssen Ärzte deswegen teils schwierige Entscheidungen treffen.
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MDS
Niedrigrisiko-MDS: Positive CHMP-Empfehlung für Erythrozyten-Reifungs-Aktivator in Erstlinie
Das Committee for Medicinal Products for Human Use (CHMP) der European Medicines Agency (EMA) hat am 23. Februar 2024 eine positive Empfehlung für die Zulassungserweiterung des Erythrozyten-Reifungs-Aktivators Luspatercept abgegeben, die eine Erstlinientherapie des Medikaments bei Erwachsenen mit einer Anämie aufgrund von myelodysplastischen Syndromen (MDS) mit sehr niedrigem bis intermediärem Risiko ermöglichen würde.
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Gesundheitspolitik
Gestaltungsposten im Gesundheitswesen gehen weiterhin an Männer
Der Runde Tisch der „Frauen im Gesundheitswesen“ kritisiert mangelnde Parität bei der Neubesetzung von Schlüsselpositionen im Gesundheitswesen. Im letzten halben Jahr wurden 4 wichtige Ämter durch das Gesundheitsministerium neu vergeben. Keine der Leitungspositionen ging an eine Frau. Damit stehen inzwischen alle Bundesoberbehörden unter männlicher Führung.
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Gesundheitspolitik
Familienministerin: Vereinbarkeit von Pflege und Beruf verbessern
Familienministerin Lisa Paus (Grüne) hält an ihrem Ziel fest, pflegenden Angehörigen mehr Anerkennung, Zeit und Geld zu gewähren. Viele Berufstätige kümmerten sich um Pflegebedürftige. „Sie pflegen nicht hauptberuflich und erhalten bis heute keine ausreichende finanzielle Unterstützung“, schrieb Paus in einem am 6. März veröffentlichten Gastbeitrag für das Nachrichtenportal „t-online“. Selbst wenn sie für die Pflege ihre Arbeitszeit im Job reduzierten, würden ihre Einkommenseinbußen nicht kompensiert. „Ich finde: Wir müssen diesen finanziellen Nachteil beenden. Wer Pflegeverantwortung übernimmt, darf nicht in die Armutsfalle rutschen.“
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