News | Beiträge ab Seite 28
Gesundheitspolitik
Arztkosten im Urlaub: Ab 20 Euro „sehr gut“ geschützt
Ob Magen-Darm-Infekt oder Knochenbrüche beim Wandern: Eine Auslandsreise-Krankenversicherung erstattet hohe Arztrechnungen und Rücktransporte weltweit und zählt damit zu den empfehlenswerten Absicherungen für Urlauber. Zumal sie meist nicht teuer ist.
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Medizin
Übergewicht der Mutter als Risikofaktor für Leukämie bei Töchtern
Das Gewicht werdender Mütter könnte eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von akuter lymphatischer Leukämie (ALL) bei Töchtern spielen – Söhne dagegen sind nicht betroffen. Das zeigten Forschende vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ).
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Gesundheitspolitik
Bayerns Hausärzt:innen warnen vor Investoren in Arztpraxen
Der Bayerische Hausärzteverband sieht durch Investoren in Arztpraxen eine Gefahr für die Gesundheitsversorgung. „In unserem Gesundheitssystem haben sich leider längst investorengesteuerte Arztpraxen etabliert, die rein gewinnorientiert Operationen vornehmen, die völlig unnötig wären“, sagte Verbandschef Wolfgang Ritter der „Augsburger Allgemeinen“.
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Medizin
iTTP: Überlebensvorteil durch Caplacizumab bestätigt
Akute Episoden einer erworbene Thrombotisch-Thrombozytopenische Purpura (iTTP) sind lebensbedrohlich. Seit einigen Jahren gehört der Nanobody Caplacizumab zusätzlich zu Plasmaaustausch und Immunsuppression zum Therapieregime (1, 2). Eine aktuelle Analyse bestätigt nun, dass sich seitdem eine signifikante Reduktion der Letalität bei iTTP beobachten lässt (3-4).
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Gesundheitspolitik
Vor Start der E-Patientenakte: Appell an Versicherte
Bei der Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) sieht die Bundesdatenschutzbeauftragte Louisa Specht-Riemenschneider keine größeren Hürden. Sie sei dem Chaos Computer Club „sehr, sehr dankbar“ für das Aufdecken einer Sicherheitslücke, die Unbefugten Zugriff auf alle E-Akten erlaubte, sagte sie bei der Vorstellung des Tätigkeitsberichts 2024 für den Datenschutz und die Informationsfreiheit.
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Gesundheitspolitik
Einigung auf Pandemievertrag womöglich nächste Woche
Im Ringen um einen weltweiten Pandemievertrag sollen letzte Hürden in den kommenden Tagen aus dem Weg geräumt werden. Die Verhandler wollen am Dienstag erneut zusammenkommen, teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf mit. Mitgliedsländer müssten einige vorgeschlagene Passagen zunächst mit ihren Regierungen besprechen. Der Vertrag soll bei der Weltgesundheitsversammlung im Mai in Genf verabschiedet werden.
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Medizin
Zulassung von Glofitamab + GemOx beim r/r DLBCL ab der 2. Therapielinie
Die Europäische Kommission hat das Label von Glofitamab beim rezidivierten oder refraktären diffusen großzelligen B-Zell-Lymphom (r/r DLBCL) erweitert: Neben der Zulassung als Monotherapie für intensiv vorbehandelte Patient:innen ab der 3. Therapielinie, kann der bispezifische CD20xCD3-Antikörper ab sofort schon ab dem 1. Rezidiv in Kombination mit Gemcitabin und Oxaliplatin (GemOx) bei erwachsenen Patient:innen, die nicht für eine autologe Stammzelltransplantation (ASCT) geeignet sind, eingesetzt werden.
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Gesundheitspolitik
Patientenschützer monieren Pläne zur Pflege
Die Milliardenkosten für Gesundheit und Pflege steigen und steigen. Die künftige schwarz-rote Koalition will gegensteuern - aber wie genau?
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Gesundheitspolitik
Umfrage: Hausärzteschaft leistet wichtigen Beitrag zur Aufklärung über Organ- und Gewebespende
Rund 82% der Hausärzt:innen haben in einem Zeitraum von 2 Jahren Informationsgespräche mit ihren Patient:innen zum Thema Organ- und Gewebespende geführt. Etwa die Hälfte der Hausärzteschaft gibt an, dass ihre Patient:innen dem Thema in den Gesprächen positiv gegenübersteht und nach ihrer Einschätzung zur Spende bereit wäre. Weitere 43% der Befragten berichten von unterschiedlichen Reaktionen und nur 3% von negativen Haltungen. Diese positive Bilanz belegen die ersten Ergebnisse der Studie „Befragung von Hausärzt:innenn zur Organ- und Gewebespende in Deutschland 2024“ des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (1).
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Gesundheitspolitik
Keine Verlängerung für Karl Lauterbach
Am Regierungsprogramm für Gesundheit und Pflege hatte er mitgearbeitet - doch im Ministerium direkt weitermachen kann SPD-Politiker Lauterbach nicht.
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Medizin
Resistenzmechanismus bei chronischer lymphatischer Leukämie identifiziert
Forschenden im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist es gelungen, einen Resistenzmechanismus zu entschlüsseln, der häufig bei einer bestimmten zielgerichteten Therapie gegen die chronische lymphatische Leukämie (CLL) auftritt. Das Medikament Ibrutinib ist in vielen Fällen zunächst wirksam, im Verlauf der Behandlung kommt es allerdings meist zu einer Therapieresistenz. In Laborversuchen und bei Mäusen gelang es, den Resistenzmechanismus mit einem 2. Wirkstoff auszuhebeln (1).
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Gesundheitspolitik
Zahnärzte für Strafgebühren bei versäumten Arztterminen
Zahnärztevertreter halten Strafgebühren für Patient:innen,die gebuchte Termine platzen lassen, in ihrem Fachgebiet für gerechtfertigt.
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Gesundheitspolitik
Darmspiegelung - Gleichberechtigung in der Vorsorge
Männer und Frauen ab 50 Jahren haben ab sofort einheitlich Anspruch auf zwei Früherkennungskoloskopien im Mindestabstand von zehn Jahren. Dazu erhalten sie im Alter von 50, 55, 60 und 65 Jahren eine Einladung zur Früherkennung auf Darmkrebs von ihrer Krankenkasse.
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Gesundheitspolitik
E-Patientenakte soll bald breiter starten
In einigen Regionen ist die elektronische Patientenakte (ePA) bereits Alltag in Arztpraxen. Nach und nach soll sie überall in Deutschland kommen. Zu Beginn des 2. Quartals, das jetzt im April angefangen hat, soll es nach Plänen des Bundesgesundheitsministeriums damit losgehen. Einen genauen Termin gibt es noch nicht. Was kommt auf Patient:innen zu? Und welche Erfahrungen hat ein Hausarzt in Nürnberg damit gesammelt?
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Medizin
CD86: Ziel neuer Therapien gegen das Hodgkin-Lymphom
Forschende des LMU Klinikums um Dr. Adrian Gottschlich und Prof. Dr. Sebastian Kobold haben im Labor neue Immuntherapien für Patient:innen mit Hodgkin-Lymphomen entwickelt. Diese könnten den Tumor von verschiedenen Seiten aus attackieren.
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Medizin
NDMM: Zulassungserweiterung für Daratumumab in Erstlinie
Der Anti-CD38-Antikörper Daratumumab ist jetzt in der Kombination mit Bortezomib, Lenalidomid und Dexamethason (DVRd) auch für nicht-transplantationsgeeignete Patient:innen mit neu diagnostiziertem Multiplen Myelom (NDMM) zugelassen. Grundlage für die Indikationserweiterung durch die Europäische Kommission waren die Ergebnisse der Phase-III-Studie CEPHEUS, die Vorteile durch Hinzunahme von Daratumumab zu VRd zeigte (1). Das CEPHEUS-Regime ergänzt für Patient:innen, bei denen keine autologe Stammzelltransplantation (ASZT) als Ersttherapie vorgesehen ist oder die für eine ASZT nicht geeignet sind, die Daratumumab-basierten Erstlinientherapien (2-4). Für transplantationsgeeignete Patient:innen ist DVRd (gefolgt einer von Daratumumab-R-Erhaltung) basierend auf den Ergebnissen der Zulassungsstudie PERSEUS bereits seit 2024 zugelassen (4).
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Gesundheitspolitik
Arztpraxen zu voll - Kassen für Koordination über Hausärzte
Angesichts von vollen Arztpraxen und Termin-Problemen unterstützt der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) die schwarz-roten Pläne für eine Patientensteuerung über Hausarztpraxen. Deutschland sei zwar „Spitzenreiter bei den Arzt-Patienten-Kontakten“, gleichzeitig hätten viele Versicherte Probleme, überhaupt einen Arzttermin zu bekommen, sagte die stellvertretende GKV-Chefin Stefanie Stoff-Ahnis der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.
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Gesundheitspolitik
Mehrheit für bundesweites Lachgas-Verbot für Minderjährige
Eine große Mehrheit der Erwachsenen ist einer Umfrage zufolge für ein Verkaufsverbot von Lachgas an Minderjährige und stützt damit entsprechende Pläne der Politik. 76% sprachen sich in einer repräsentativen Forsa-Umfrage für die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) dafür aus, den Besitz und Kauf von Lachgas für Kinder und Jugendliche bundesweit zu verbieten.
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Hodgkin-Lymphom
Auf dem Prüfstand: Risikofaktoren für den Zeitpunkt einer autoSCT bei refraktärem HL
Im Jahr 2011 hielt Brentuximab Vedotin (BV) in den USA Einzug in die klinische Routine zur Behandlung des rezidivierten/refraktären klassischen Hodgkin-Lymphoms (cHL); Immuntherapeutika folgten und rücken in immer frühere Linien vor. Doch die publizierten Risikofaktoren für den Zeitpunkt einer autologen Stammzelltransplantation (autoSCT) basierten bislang zum Teil auf Kohorten, die ungefiltert bis zurück in das Jahr 1994 reichen, oder etwa auf rückständiger Bildgebung, kritisierte eine Gruppe von US-Wissenschaftler:innen, und präsentierte eine eigene Auswertung, die im Folgenden zusammengefasst ist. Deren wichtigste Erkenntnis betraf laut Autorenteam schließlich allerdings weniger einen speziellen Prognosefaktor.
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Gesundheitspolitik
Nur jeder vierte kommt mit Gesundheitsinfos zurecht
Nur ein Viertel der Erwachsenen in Deutschland findet sich einer aktuellen Studie zufolge gut im Dickicht gesundheitsrelevanter Informationen zurecht. Rund 75% hingegen haben demnach erhebliche Schwierigkeiten, Informationen etwa zu Prävention oder Behandlung von Krankheiten zu finden, zu verstehen, zu beurteilen und auf die eigene Lebenssituation anzuwenden.
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