Journal Hämatologie

News | Beiträge ab Seite 137

Gesundheitspolitik

DAK: Weniger Fehltage wegen psychischer Erkrankungen in 2018

Die Zahl der Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen ist nach Angaben der DAK-Gesundheit erstmals seit 2006 gesunken. Die erwerbstätigen Versicherten der Krankenkasse hätten im vergangenen Jahr deutschlandweit 5,6% weniger Fehlzeiten wegen Seelenleiden gehabt als im Jahr 2017, teilte die DAK-Gesundheit am Montag in Hamburg mit. Psychische Erkrankungen seien aber immer noch die dritthäufigste Ursache für Fehltage (15,2%). An erster Stelle stehen Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems (20,9), an zweiter Atemwegsleiden (16,0).
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Gesundheitspolitik

Krankenkassen übernehmen Kosten der Hyperthermie-Behandlung

Die Oberflächen- und Tiefenhyperthermie an der Radioonkologischen Klinik am Klinikum Chemnitz wird ab sofort bei bestimmten Indikationen von den Krankenkassen des Freistaates Sachsen als etablierte zusätzliche Therapiemaßnahme anerkannt und diese erklären sich prinzipiell zur Kostenübernahme bereit. Die Klinik für Radioonkologie am Klinikum Chemnitz hatte diese spezielle Form der Hyperthermie im vergangenen Jahr eingeführt und zählt damit deutschlandweit zu den Vorreitern.
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Medizin

Fatigue als Symptom einer Immunthrombozytopenie häufig unterschätzt

Die Immunthrombozytopenie (ITP) ist eine erworbene Thrombozytopenie, die durch eine Autoimmunreaktion gegen Thrombozyten und Megakaryozyten verursacht wird. Typische Blutungssymptome der ITP sind Petechien und Schleimhautblutungen. Viele ITP-Patienten klagen zusätzlich über Erschöpfungssymptome und Fatigue bis hin zu depressiven Störungen (1). Nun zeigen aktuelle Daten des ITP World Impact Surveys (I-WISh), die von Dr. Carolin Kruse, Cleveland, Ohio, USA, und Kollegen beim ASH-Meeting als Poster präsentiert wurden, dass Ärzte das Symptom Fatigue nicht in gleichem Maße als substanzielles, die Lebensqualität deutlich einschränkendes Problem wahrnehmen wie die Patienten selbst (2).
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Medizin

Splenisches Marginalzonen-Lymphom: Molekulare Subtypen mit unterschiedlichen pathogenen Mechanismen und Outcomes assoziiert

Die Mehrzahl der Splenischen Marginalzonen-Lymphome (SMZL) zeigt einen indolenten Verlauf, die Krankheit ist jedoch immer noch unheilbar, und ein signifikanter Anteil der Patienten (ca. 25-30%) hat eine Lebenserwartung < 5 Jahre. Molekulare Veränderungen sind vielversprechende Biomarker, die die Risikostratifizierung der Patienten verbessern können. Hauptziel der multizentrischen retrospektiven Studie IELSG46 war es, die Bedeutung molekularer Aspekte auf die krankheitsspezifische Prognose bei neu diagnostizierten SMZL-Patienten zu testen. Die Analyse umfasste 303 Patienten mit einer SMZL-Diagnose, die anhand der Milzhistologie bestätigt wurde.
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Gesundheitspolitik

Kritik an Personalmangel auf Kinderintensivstationen

Auf deutschen Kinderintensivstationen herrscht ein gravierender Mangel an Pflegepersonal. Zuletzt mussten deshalb Betten der Kinderintensivstation an der Medizinischen Hochschule Hannover gesperrt werden. „Das gefährdet die Patientensicherheit und Versorgungsqualität kritisch kranker und verletzter Kinder, insbesondere in den großen Ballungsräumen, wo Sperrungen von Betten aufgrund eines Mangels von Pflegenden an der Tagesordnung sind“, sagt Privatdozent Dr. Florian Hoffmann, Sprecher der Sektion „Pädiatrische Intensiv- und Notfallmedizin“ der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI).
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Gesundheitspolitik

Hausärzte auf dem Land: Höherer Verdienst bei mehr Stunden und höherem Stundensatz

„Die Niederlassung auf dem Land muss für Hausärzte kein finanzieller Nachteil sein“ darauf weist Dr. Dominik von Stillfried, Geschäftsführer des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) hin. In ländlichen Regionen erzielen Inhaber hausärztlicher Praxen mit der medizinischen Versorgung gesetzlich und privat versicherter Patienten einen Brutto-Jahresüberschuss vor Steuern, Abgaben usw. durchschnittlich von rund 177.900 €. Damit liegt deren Jahresüberschuss um 16,6% höher als bei ihren hausärztlichen Kollegen in der Stadt, die durchschnittlich 152.600 € erreichen.
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Gesundheitspolitik

DKG zur Anhörung zum Pflegepersonalstärkungsgesetz

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) geht mit Erwartungen zu Korrekturen und Nachbesserungen in die morgen stattfindende Anhörung zum Pflegepersonalstärkungsgesetz (PpSG) im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages. Das Reformgesetz hat eine grundsätzlich positive konzeptionelle Ausrichtung. "Die Rahmenbedingungen für die Finanzierung für ca. 400.000 Pflegekräfte in den Krankenhäusern und für den weiteren Personalaufbau in der Pflege einschließlich Förderung der Ausbildung werden über die verschiedensten Instrumente verbessert. An einigen Stellen geschieht dies aber nur halbherzig. Zudem greift die Konzentration auf die Förderung der Pflege zu kurz. Die Finanzierung des gesamten Personals eines Krankenhauses muss besser abgesichert werden", erklärte DKG-Hauptgeschäftsführer Georg Baum.
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Gesundheitspolitik

Think Tank für Strukturwandel am CEM

Globalisierung, Digitalisierung, Dekarbonisierung: Die Rahmenbedingungen für die Industrie ändern sich kontinuierlich und in steigendem Tempo. Das Center for Economics of Materials CEM berät mit technologisch orientierten werkstoff-ökonomischen Analysen. Bei einem Besuch am CEM in Halle (Saale) informierten sich Dr. Reiner Haseloff, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, Prof. Dr. Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, Prof. Dr. Dieter Spath, Präsident von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, und Prof. Dr. Christian Tietje, Rektor der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, darüber, wie innovative und nachhaltige Werkstoffe und Technologien zu einem gelungenen Strukturwandel beitragen können.
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Gesundheitspolitik

BAH: Anteil der Arzneimittelausgaben in der GKV gesunken

Der Anteil der Arzneimittelausgaben in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist in den vergangenen zehn Jahren gesunken – und zwar von 17,6% im Jahr 2008 auf 16,4% im Jahr 2017. „Von "einer Verschärfung eines Hochpreistrends" bei Arzneimitteln kann also keine Rede sein“, kommentiert Dr. Hermann Kortland, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Arzneimittel-Hersteller e.V. (BAH), den Arzneiverordnungs-Report 2018 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Er verweist auf die jüngsten Berechnungen des Bundesgesundheitsministeriums (BMG).
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Gesundheitspolitik

Digitalisierung revolutioniert die Pflege

Im politischen Raum hat die Digitalisierung der Sozial- und Gesundheitsbranche in den letzten Jahren zunächst wenig Anklang gefunden. Seitdem sich Jens Spahn auf Bundesebene mit dem Sofortprogramm Pflege (1) für eine Entlastung der Pflegenden durch digitale Maßnahmen aussprach und eine Bezuschussung befürwortet hat, regen sich die Gemüter und das Thema weitet sich auch auf Landesebene aus. Die nordrhein-westfälische Regierung forderte unlängst eine Verpflichtung von WLAN in allen Pflegeeinrichtungen.
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Gesundheitspolitik

Versorgungsforschung in der Geriatrie

Wie müssen Ärzte, Pflegekräfte und Angehörige am besten zusammenarbeiten, um betagte Patienten zu versorgen? Dieser Frage widmet sich die Versorgungsforschung. Warum sie gerade für das Wohlergehen alter Menschen essenziell ist, erläutert Professor Cornel Sieber in seiner Keynote „Stand der Versorgungsforschung in der Geriatrie“ beim Gerontologie- und Geriatrie-Kongress in Köln. Dazu laden die Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) sowie die Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) vom 6. bis 8. September auf den Campus der Universität zu Köln ein.
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Medizin

Neue Fertigspritze für die VTE-Prophylaxe bei Hochrisikopatienten zugelassen

Mit der neuen 4.500 Anti-Xa I.E. Fertigspritze (inno-hep®, Tinzaparin) vervollständigt LEO Pharma sein Portfolio für die Therapie und Prophylaxe von Thrombosen. Damit steht Tinzaparin erstmals auch als Fertigspritze in der Dosierung von 4.500 Anti-Xa I.E./ml zur Prophylaxe venöser Thromboembolien (VTE) zur Verfügung. Das niedermolekulare Heparin wird bei hohem VTE-Risiko 1x täglich angewendet, solange das VTE-Risiko besteht. Es ist indiziert bei erwachsenen chirurgischen Patienten sowie bei Erwachsenen mit internistischen Erkrankungen, die immobilisiert sind. Bei leichter bis mittelschwerer Nierenfunktionsstörung (KrCl ≥ 30 ml/min) kann Tinzaparin ohne Reduktion der Dosis und ohne regelmäßiges Monitoring der Anti-Xa-Spiegel eingesetzt werden. Die Fertigspritze mit patentiertem Sicherheitssystem und platzsparender Verpackung ist somit auch für Patienten geeignet, die aus dem Krankenhaus entlassen werden und die Thromboseprophylaxe selbständig zuhause anwenden (1).;
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Gesundheitspolitik

DKG: Reformgesetz mit nur halbem Wert für die Krankenhäuser

"Die grundsätzlich positive Ausrichtung der Reform mit neuen Instrumenten zur Stärkung der Pflege wird durch die gleichsam vorgesehene Kürzung der Mittel der Krankenhäuser um eine halbe Milliarde Euro ab 2020 massiv überschattet", erklärte der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Dr. Gerald Gaß. Angesichts Milliarden Euro Überschüsse bei den Krankenkassen den Krankenhäusern als Eintrittspreis in die Reform der Pflegekostenfinanzierung eine halbe Milliarde Euro zu kürzen, kommt für die Krankenhäuser völlig unerwartet, ist unverständlich und steht in Widerspruch zu den angekündigten Verbesserungen.
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Gesundheitspolitik

Krebsmedikamente gepanscht: Zwölf Jahre Haft für Bottroper Apotheker

Um sich einen luxuriösen Lebensstil leisten zu können, hat ein Apotheker im Ruhrgebiet nach Überzeugung der Richter Krebsmedikamente gepanscht. Die Verteidigung hielt die Indizienkette für brüchig – doch die Richter sind am Ende von der Schuld des Mannes überzeugt. Im Medizinskandal um massenhaft gepanschte Krebsmedikamente hat das Landgericht Essen einen Apotheker zu zwölf Jahren Haft verurteilt. Die Richter stellten in ihrem Urteil am Freitag fest, dass in der Apotheke des 48-Jährigen aus Bottrop Infusionslösungen gestreckt, bei den Krankenkassen aber voll abgerechnet wurden.
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Gesundheitspolitik

Unterschätzte Gefahr: Arbeit in der Sonne

Die Menschen genießen den Sommer in vollen Zügen. Aber nicht jeder kann sich bei zu viel Sonne in den Schatten oder ins Büro zurückziehen. Ob Maurer, Landwirt, Polizist oder Postbote - viele Menschen arbeiten im Freien. Vor den Gefahren, die diese Arbeit in der Sonne mit sich bringt, warnt jetzt erneut Prof. Dr. Swen Malte John, Leiter der Abteilung Dermatologie, Umweltmedizin und Gesundheitswissenschaften der Universität Osnabrück.
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