Journal Hämatologie
Gesundheitspolitik

Im Sommer viele im Urlaub, im Winter viele krank

Prinzipiell gibt es mittlerweile - anders als früher - keine Altersobergrenze für die Blutspende mehr. Wegen individueller Vorerkrankungen schieden viele ältere Spendende jedoch trotzdem nach und nach aus dem Pool der Spendenden aus, erklärte Nohe.

Neben den langfristigen Herausforderungen stelle auch der Sommer wegen der Urlaubszeit immer wieder eine Herausforderung dar, genauso wie die Zeit der Grippewelle im Winter. „Wenn wir es schaffen, den Kader zu erweitern, können wir den Ausfall besser abfedern“, so Nohe. Dem Deutschen Roten Kreuz zufolge ist es auch für Menschen in ihren 30ern oder 40ern nicht zu spät, mit dem Blutspenden anzufangen. „Jetzt wäre eine perfekte Gelegenheit, eine Karriere als Blutspender zu starten“, betont Nohe.

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Täglich werden dem DRK zufolge rund 15.000 Blutkonserven benötigt. Einer Umfrage im Auftrag der Hanse Merkur Krankenversicherung zufolge sorgen sich 60% der Befragten, der demografische Wandel könnte das Risiko eines Mangels an Blutkonserven verschärfen.

Quelle:

dpa