Journal Hämatologie

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Befürworten Sie die geplante Steuererhöhung auf Spirituosen und Sekt?

Die Bundesregierung plant ab 2027 eine Steuererhöhung um 20% auf Spirituosen wie Wodka, Rum und Korn. Auch Sekt, Champagner und Alkopops werden stärker besteuert, Bier und Wein bleiben ausgenommen. Ziel sind jährliche Mehreinnahmen von 455 Millionen Euro. Während zwei Drittel der Bürger:innen die Maßnahme befürworten, glauben ebenso viele nicht an eine Lenkungswirkung. Viele erwarten eine Verlagerung zu Bier und Wein oder den Kauf im Ausland.
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Sollte Deutschland die Widerspruchslösung bei Organspenden einführen?

In Deutschland herrscht ein chronischer Mangel an Spenderorganen. In vielen europäischen Ländern gilt bereits die Widerspruchslösung: Alle Volljährigen gelten automatisch als Organspender:innen, sofern sie nicht aktiv widersprechen. Befürworter:innen argumentieren, dass dies die Verfügbarkeit von Organen erhöht und Angehörige entlastet. Kritiker:innen fordern, dass Organspende eine bewusste Entscheidung bleiben muss.
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Wie sollte das Defizit der Pflegeversicherung gelöst werden?

Die Pflegeversicherung steht vor chronischen Finanznöten. Trotz Beitragserhöhung droht ein Milliarden-Defizit. Die geplante Reform sieht Kürzungen und höhere Eigenanteile für Pflegebedürftige vor. Besonders umstritten ist die Frage, ob eigenes Vermögen wie selbstgenutztes Wohneigentum stärker zur Finanzierung herangezogen werden soll. Während die Union mehr Eigenverantwortung fordert, warnen SPD und Sozialverbände vor sozialer Ungerechtigkeit.
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Wie gut ist Deutschland nach den Erfahrungen aus der Corona-Pandemie auf künftige Pandemien vorbereitet?

Die Corona-Pandemie hat Deutschland vor beispiellose Herausforderungen gestellt. Massive Engpässe bei Schutzausrüstung, unterschiedliche Regelungen zwischen den Bundesländern und teilweise unzureichende Pandemiepläne offenbarten Schwachstellen in der Krisenvorbereitung. Experten und Politiker fordern nun, aus diesen Erfahrungen zu lernen: Bessere Vorsorge, stärkere Bundes-Koordination und überarbeitete Notfallpläne sollen Deutschland für künftige Pandemien besser rüsten.
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Wie bewerten Sie die Einführung der Lungenkrebs-Früherkennung für starke Raucher:innen?

Ab April 2026 haben starke Raucher:innen zwischen 50 und 75 Jahren Anspruch auf eine jährliche kostenlose Untersuchung zur Früherkennung von Lungenkrebs mittels Niedrigdosis-Computertomographie. Die Voraussetzung ist mindestens 25 Rauchjahre und 15 Packungsjahre. In Anspruch nehmen können dies Personen, die mindestens 25 Jahre lang ohne lange Unterbrechung geraucht haben und mindestens 15 Packungsjahre aufweisen.
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