Menin-Inhibitoren bei akuten Leukämien: Von der Entwicklung bis hin zu neuen Kombinationsstrategien
Dr. rer. nat. Doris MauggDie Entwicklung des ersten zugelassenen Menin-Inhibitors (MENi) zur Behandlung bei akuter myeloischer Leukämie (AML) ist ein Paradebeispiel dafür, wie die Translation aus der Forschung in die klinische Praxis gelingen kann. Mittlerweile sind zwei MENi zur Behandlung bei AML mit KMT2A-Rearrangement (KMT2A-r) und Nucleophosmin-Mutation (NPM1m) zugelassen. MENi blockieren die Interaktion zwischen Menin und der Histon-Lysin-Methyltransferase 2A (KMT2A, auch bekannt als MLL1), sodass sich keine Transferase-Komplexe mehr bilden können und die Transkription leukämogener Prozesse durch die Gene HOXA9/MEIS1 gehemmt wird.
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