Zytoreduktive Therapie bei „Low-Risk“-Patient:innen mit Polycythaemia Vera
Traditionell galt bei Polycythaemia Vera (PV) eine zytoreduktive Therapie nur für ältere Patient:innen oder nach Thromboseereignis als angezeigt. Empfehlungen der European LeukemiaNet (ELN) [1] sowie aktuelle Daten einer Multicenter-Studie von Palandri F et al. [2] zeigen jedoch, dass bestimmte klinische Zeichen und Symptome (CSSs) auch bei jüngeren Low-Risk-Patient:innen ein erhöhtes Thromboserisiko markieren. Damit wird deutlich, dass eine zytoreduktive Therapie – bevorzugt mit Interferon alfa – auch in dieser Patient:innengruppe gerechtfertigt ist.
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