Dr. rer. nat. Silke Kerscher-Hack
Beiträge von Dr. rer. nat. Silke Kerscher-Hack
Entitätsübergreifend
Relevante Studiendaten aus CLL17, EPCOR-FL1 und Verona
Im Rahmen eines virtuellen ASH-Previews wurden Daten zu chronischer lymphatischer Leukämie, follikulärem und primär mediastinalem B-Zell-Lymphom sowie zum myelodysplastischen Syndrom vorgestellt. Die Ergebnisse aus CLL17, EPCOR-FL1 und Verona liefern neue Hinweise auf Wirksamkeit, Sicherheit und Grenzen aktueller Therapiestrategien.
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Entitätsübergreifend
ASH 2025
Aktuelle Phase-III-Ergebnisse zu Myelofibrose und ITP
Zwei Indikationen, zwei Phase-III-Studien, ein gemeinsames Ziel: eine verbesserte und nachhaltigere Krankheitskontrolle. Die auf dem ASH präsentierten Daten aus MANIFEST-2 und VAYHIT2 zeigen, wie gezielte Weiterentwicklungen bestehender Wirkprinzipien etablierte Therapiekonzepte bei Myelofibrose und ITP ergänzen können.
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GvHD
cGvHD: Belumosudil zwischen klinischer Praxis und Regulierung
Die chronische Graft-versus-Host-Erkrankung ist eine häufige Spätkomplikation nach allogener Stammzelltransplantation, bei der Spenderimmunzellen Empfängergewebe und -organe schädigen. Ab der dritten Therapielinie fehlen zugelassene Behandlungsoptionen. Im Rahmen einer Post-ASH-Pressekonferenz wurden der Therapieansatz von Belumosudil, der Zulassungsstatus sowie beim ASH präsentierte Daten diskutiert.
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CML
DGHO 2025
CML-Therapie: Shared Decision Making und neue Therapieoptionen
Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI) haben die Prognose der CML grundlegend verändert. Bei einem Symposium im Rahmen der DGHO 2025 diskutierten Expert:innen, wie moderne Therapiekonzepte nicht nur das Überleben sichern, sondern auch (Langzeit-)Toxizitäten verringern, therapiefreie Remissionen ermöglichen und die Lebensqualität erhalten können.
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Multiples Myelom
DGHO 2025
Fortschritte bei Myelom und ITP: Quadruplets und BTK-Inhibitor
Im Mittelpunkt eines im Rahmen der DGHO-Jahrestagung 2025 veranstalteten Symposiums standen das neu diagnostizierte Multiple Myelom (NDMM) und die Immunthrombozytopenie (ITP). Besprochen wurden Quadruplet-Therapien mit Anti-CD38-Antikörpern sowie neue Strategien mit dem Bruton-Tyrosinkinase-Inhibitor Rilzabrutinib bei Immunthrombozytopenie.
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Entitätsübergreifend
DGHO 2025
Komplexe Diagnose und Therapie von CAD, iMCD und Cushing-Syndrom
Wie sich seltene Erkrankungen besser diagnostizieren und behandeln lassen, zeigte ein Symposium auf der DGHO-Jahrestagung 2025. Im Fokus stand mit Sutimlimab die erste und bislang einzige zugelassene Therapie der Kälteagglutininkrankheit. Weitere Themen waren das idiopathische multizentrische Morbus Castleman und das ektopische Cushing-Syndrom.
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Entitätsübergreifend
DGHO 2025
Therapie im Wandel: Fortschritt bei PNH, ITP und Prostatakarzinom
Auf der Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) 2025 standen unter anderem die gezielte Komplementinhibition bei paroxysmaler nächtlicher Hämoglobinurie (PNH), neue Thrombopoetin-Rezeptor-Agonisten bei Immunthrombozytopenie (ITP) sowie die PSMA-Radioligandentherapie im Fokus, die zunehmend in frühere Therapielinien vorrückt.
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Medizin
DGHO 2025
Praxisnahe Einblicke in die Entwicklung moderner CLL-Therapien
Wie sich moderne CLL-Therapien in der Praxis bewähren, zeigten zwei eindrucksvolle Patientenfälle auf der Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) 2025. Diskutiert wurden die erfolgreiche Erstlinientherapie mit Venetoclax/Obinutuzumab, komplexe Verläufe mit Richter-Transformation sowie neue Studienansätze wie CLL18, CELESTIAL-TN und CLL-RT2.
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Non-Hodgkin-Lymphom
Acalabrutinib etabliert sich in der Therapie von CLL und MCL
Im Rahmen einer Fachpressekonferenz wurden Studiendaten zur erweiterten Zulassung von Acalabrutinib bei chronisch-lymphatischer Leukämie (CLL) und Mantelzell-Lymphom (MCL) präsentiert. Der Bruton-Tyrosinkinase-Inhibitor (BTKi) ist nun sowohl für eine zeitlich begrenzte Erstlinientherapie bei CLL sowie als Kombi- oder Monotherapie beim MCL einsetzbar.
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DLBCL
DLBCL: Heilungschance auch in Zweit- und Drittlinie dank CAR-T-Zelltherapie
Seit sieben Jahren steht die CAR-T-Zelltherapie Patient:innen mit rezidiviertem oder refraktärem diffus großzelligem B-Zell-Lymphom (r/r DLBCL) zur Verfügung. Bereits ab der Zweitlinie eröffnet sie Betroffenen, die zuvor keine kurative Perspektive hatten, erstmals eine realistische Chance auf Heilung – selbst im fortgeschrittenen Alter.
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Multiples Myelom
Individuelle Myelomtherapie mit CD38-Antikörper-Kombinationen
CD38-Antikörper-basierte Kombinationen etablieren sich beim Transplantations-ungeeigneten, neu diagnostizierten multiplen Myelom (Ti NDMM) als Behandlungsstandard. Studien wie IMROZ belegen eine hohe Wirksamkeit – auch bei Älteren und Gebrechlichen. Um diese Erfolge in den Klinikalltag zu übertragen, bedarf es einer individuell angepassten Therapie, die Komorbiditäten und persönliche Präferenzen berücksichtigt, wie Expert:innen bei einem Symposium im Rahmen der Jahrestagung der European Hematology Association (EHA) berichteten.
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Multiples Myelom
Daratumumab-Kombinationen beim Multiplen Myelom im Vergleich
Seit April 2025 steht die Vierfachkombination aus Daratumumab, Bortezomib, Lenalidomid und Dexamethason (Dara-VRd) für Menschen mit neu diagnostiziertem Multiplen Myelom ohne Transplantationsoption zur Verfügung. Die CEPHEUS-Studie zeigte deutliche Vorteile dieser Therapie gegenüber der Standardbehandlung. Allerdings waren die Teilnehmer:innen vergleichsweise jung und in guter Verfassung.
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Transfusionsmedizin
Therapiestrategien der CMV-Infektion bei Immundefizienten
Die Infektion mit dem humanen Zytomegalievirus (CMV) nach einer hämatopoetischen Stammzelltransplantation (HSCT) ist eine häufige Komplikation und geht mit einer hohen Mortalität einher. Behandelt wird diese in der Erstlinie mit teilweise toxischen Virostatika. Bei refraktären/resistenten Erkrankungen kann Maribavir und nach der 2. Reaktivierung eine Immuntherapie versucht werden. Zur Prophylaxe steht Letermovir zur Verfügung.
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Hämophilie
Behandlung der Hämophilie A: Antworten auf wichtige klinische Fragen
Wie lassen sich die bei Hämophilie häufigen Gelenkblutungen diagnostizieren? Welche Therapie eignet sich für Betroffene mit kardiovaskulären Risikofaktoren und was ist bei Operationen zu beachten? Evidenzbasierte Antworten auf diese und andere Fragen erhielten Interessierte auf einem Symposium im Rahmen des Kongresses der International Society on Thrombosis and Haemostasis (ISTH).
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