Dr. rer. nat. Silke Kerscher-Hack
Beiträge von Dr. rer. nat. Silke Kerscher-Hack
Multiples Myelom
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DGHO 2026
Seit einem Jahr erweitert Linvoseltamab die Myelomtherapie
In Deutschland erkranken jährlich rund 6.500 Menschen neu am Multiplen Myelom (MM). Trotz therapeutischer Fortschritte bleibt die Erkrankung unheilbar und durch Rezidive geprägt. Seit April 2025 ist Linvoseltamab nach mindestens drei Vortherapien zugelassen. Für eine sichere Anwendung sind engmaschige Überwachung und Infektionsprophylaxe entscheidend.
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Multiples Myelom
2 Min|
DGHO 2026
Multiples Myelom: Bispezifische Antikörper in der Praxis sicher aufdosieren
Bispezifische Antikörper erzielen beim rezidivierten oder refraktären Multiplen Myelom hohe Ansprechraten. Die meist stationäre Aufdosierung bindet jedoch Krankenhauskapazitäten und belastet Betroffene. Für eine sichere Verlagerung in die Praxis sind laut Prof. Peter Paschka, Ludwigshafen und Dr. Daniel Debatin, Heidelberg sorgfältige Patientenselektion, klare Kommunikation und eine enge Zusammenarbeit zwischen Klinik und Praxis entscheidend.
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Sichelzellkrankheit
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DGHO 2026
CRISPR/Cas9-Gentherapie bei Sichelzellkrankheit und Thalassämie
Seit Februar 2024 ist Exagamglogen-Autotemcel (Casgevy) als erste CRISPR/Cas9-basierte Gentherapie bei Sichelzellkrankheit und transfusionsabhängiger β-Thalassämie in der EU zugelassen. Die potenziell kurative Therapie bietet Betroffenen ab zwölf Jahren ohne geeigneten verwandten Stammzellspender eine neue Behandlungsoption.
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Entitätsübergreifend
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DGHO 2026
Individualisierte Therapiestrategien bei ITP und Immundefekten
Das Immunsystem gezielt beeinflussen, ohne zusätzliche Risiken aus dem Blick zu verlieren: Dafür braucht es individualisierte Therapiestrategien, die Wirksamkeit und mögliche Komplikationen berücksichtigen. Aktuelle Daten zur Immunthrombozytopenie (ITP) und zu sekundären Immundefekten unterstreichen, wie wichtig die Einschätzung von Risikofaktoren, eine frühzeitige Diagnostik und gezielte Infektionsprävention ist.
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Multiples Myelom
2 Min|
DGHO 2026
Belantamab-Mafodotin: Neue Daten zu Folgetherapie und Sicherheit
Beim Multiplen Myelom gewinnen bei zunehmenden Resistenzen gegen etablierte Therapien neue Wirkmechanismen an Bedeutung. Seit Juli 2025 steht mit Belantamab-Mafodotin ein BCMA-gerichtetes Antikörper-Wirkstoff-Konjugat ab dem ersten Rezidiv zur Verfügung. Neue Analysen beleuchten Gesamtüberleben und Infektionsrisiko im indirekten Therapievergleich sowie die Wirksamkeit T-Zell-umlenkender Therapien nach Belantamab-Mafodotin.
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AML
2 Min|
DGHO 2026
Orale AML-Therapie: Weniger Klinikzeit, mehr Lebensqualität
Seit Juni 2026 ist die vollständig orale Kombination aus Decitabin/Cedazuridin und Venetoclax in der EU zur Behandlung von Erwachsenen mit neu diagnostizierter akuter myeloischer Leukämie (AML) zugelassen, für die eine Standard-Induktionschemotherapie nicht infrage kommt. Die Behandlung kann Klinikbesuche reduzieren und die Lebensqualität verbessern, stellt aber höhere Anforderungen an Adhärenz, Aufklärung und Kommunikation.
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Multiples Myelom
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Isatuximab beim Myelom: Subkutane Gabe mit Einsparpotenzial
Nach EU-Zulassung der neuen Darreichungsform ist Isatuximab ab 1. Juli 2026 in Deutschland auch subkutan beim multiplen Myelom verfügbar. Die neue Applikationsweise gilt für alle bestehenden intravenösen Indikationen. Daten aus mehreren Settings stützen ihre klinische Einordnung. Das initial identische Induktionsschema für Personen mit und ohne Eignung für eine Hochdosistherapie ermöglicht Therapieflexibilität.
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CLL
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Positive Studiendaten stärken Acalabrutinib bei CLL und MCL
Acalabrutinib ist seit 2020 in der Europäischen Union für die kontinuierliche Erstlinientherapie sowie die rezidivierte/refraktäre chronisch lymphatische Leukämie (CLL) zugelassen. Mit den Zulassungserweiterungen 2025 kamen die zeitlich begrenzte CLL-Therapie sowie neue Einsatzmöglichkeiten in der Erstlinie und in der rezidivierten/refraktären Situation beim MCL hinzu. In einem Update wurden nun aktuelle ASH-Daten und Langzeitupdates eingeordnet.
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Multiples Myelom
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Belantamab-Mafodotin als neue Option bei rezidiviertem Myelom
Das Multiple Myelom bleibt trotz moderner Therapien eine rezidivierende Erkrankung mit hohem Therapiebedarf. Seit dem 1. April 2026 ist Belantamab-Mafodotin in Deutschland als Kombinationstherapie beim Multiplen Myelom ab dem ersten Rezidiv verfügbar. Grundlage sind die Phase-III-Studien DREAMM-7 und DREAMM-8, die Wirksamkeit und Verträglichkeit der BCMA-gerichteten Therapie belegen.
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DLBCL
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EMBT 2026
CAR-T bei LBCL und Myelom: neue Daten und Perspektiven
Im Rahmen eines Industriesymposiums auf dem EBMT-Kongress standen Lisocabtagen-Maraleucel (Liso-cel) beim großzelligen B-Zell-Lymphom (LBCL) und Idecabtagen-Vicleucel (Ide-cel) beim Multiplen Myelom im Fokus. Real-World-Daten und Langzeitbeobachtungen zeigen Verträglichkeitsvorteile und offene Fragen zum klinischen Einsatz.
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Entitätsübergreifend
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ASH 2025
Relevante Studiendaten aus CLL17, EPCOR-FL1 und Verona
Im Rahmen eines virtuellen ASH-Previews wurden Daten zu chronischer lymphatischer Leukämie, follikulärem und primär mediastinalem B-Zell-Lymphom sowie zum myelodysplastischen Syndrom vorgestellt. Die Ergebnisse aus CLL17, EPCOR-FL1 und Verona liefern neue Hinweise auf Wirksamkeit, Sicherheit und Grenzen aktueller Therapiestrategien.
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Entitätsübergreifend
2 Min|
ASH 2025
Aktuelle Phase-III-Ergebnisse zu Myelofibrose und ITP
Zwei Indikationen, zwei Phase-III-Studien, ein gemeinsames Ziel: eine verbesserte und nachhaltigere Krankheitskontrolle. Die auf dem ASH präsentierten Daten aus MANIFEST-2 und VAYHIT2 zeigen, wie gezielte Weiterentwicklungen bestehender Wirkprinzipien etablierte Therapiekonzepte bei Myelofibrose und ITP ergänzen können.
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GvHD
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cGvHD: Belumosudil zwischen klinischer Praxis und Regulierung
Die chronische Graft-versus-Host-Erkrankung ist eine häufige Spätkomplikation nach allogener Stammzelltransplantation, bei der Spenderimmunzellen Empfängergewebe und -organe schädigen. Ab der dritten Therapielinie fehlen zugelassene Behandlungsoptionen. Im Rahmen einer Post-ASH-Pressekonferenz wurden der Therapieansatz von Belumosudil, der Zulassungsstatus sowie beim ASH präsentierte Daten diskutiert.
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CML
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DGHO 2025
CML-Therapie: Shared Decision Making und neue Therapieoptionen
Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI) haben die Prognose der CML grundlegend verändert. Bei einem Symposium im Rahmen der DGHO 2025 diskutierten Expert:innen, wie moderne Therapiekonzepte nicht nur das Überleben sichern, sondern auch (Langzeit-)Toxizitäten verringern, therapiefreie Remissionen ermöglichen und die Lebensqualität erhalten können.
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Multiples Myelom
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DGHO 2025
Fortschritte bei Myelom und ITP: Quadruplets und BTK-Inhibitor
Im Mittelpunkt eines im Rahmen der DGHO-Jahrestagung 2025 veranstalteten Symposiums standen das neu diagnostizierte Multiple Myelom (NDMM) und die Immunthrombozytopenie (ITP). Besprochen wurden Quadruplet-Therapien mit Anti-CD38-Antikörpern sowie neue Strategien mit dem Bruton-Tyrosinkinase-Inhibitor Rilzabrutinib bei Immunthrombozytopenie.
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Entitätsübergreifend
2 Min|
DGHO 2025
Komplexe Diagnose und Therapie von CAD, iMCD und Cushing-Syndrom
Wie sich seltene Erkrankungen besser diagnostizieren und behandeln lassen, zeigte ein Symposium auf der DGHO-Jahrestagung 2025. Im Fokus stand mit Sutimlimab die erste und bislang einzige zugelassene Therapie der Kälteagglutininkrankheit. Weitere Themen waren das idiopathische multizentrische Morbus Castleman und das ektopische Cushing-Syndrom.
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Entitätsübergreifend
2 Min|
DGHO 2025
Therapie im Wandel: Fortschritt bei PNH, ITP und Prostatakarzinom
Auf der Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) 2025 standen unter anderem die gezielte Komplementinhibition bei paroxysmaler nächtlicher Hämoglobinurie (PNH), neue Thrombopoetin-Rezeptor-Agonisten bei Immunthrombozytopenie (ITP) sowie die PSMA-Radioligandentherapie im Fokus, die zunehmend in frühere Therapielinien vorrückt.
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Medizin
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DGHO 2025
Praxisnahe Einblicke in die Entwicklung moderner CLL-Therapien
Wie sich moderne CLL-Therapien in der Praxis bewähren, zeigten zwei eindrucksvolle Patientenfälle auf der Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) 2025. Diskutiert wurden die erfolgreiche Erstlinientherapie mit Venetoclax/Obinutuzumab, komplexe Verläufe mit Richter-Transformation sowie neue Studienansätze wie CLL18, CELESTIAL-TN und CLL-RT2.
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Non-Hodgkin-Lymphom
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Acalabrutinib etabliert sich in der Therapie von CLL und MCL
Im Rahmen einer Fachpressekonferenz wurden Studiendaten zur erweiterten Zulassung von Acalabrutinib bei chronisch-lymphatischer Leukämie (CLL) und Mantelzell-Lymphom (MCL) präsentiert. Der Bruton-Tyrosinkinase-Inhibitor (BTKi) ist nun sowohl für eine zeitlich begrenzte Erstlinientherapie bei CLL sowie als Kombi- oder Monotherapie beim MCL einsetzbar.
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DLBCL
2 Min|
DLBCL: Heilungschance auch in Zweit- und Drittlinie dank CAR-T-Zelltherapie
Seit sieben Jahren steht die CAR-T-Zelltherapie Patient:innen mit rezidiviertem oder refraktärem diffus großzelligem B-Zell-Lymphom (r/r DLBCL) zur Verfügung. Bereits ab der Zweitlinie eröffnet sie Betroffenen, die zuvor keine kurative Perspektive hatten, erstmals eine realistische Chance auf Heilung – selbst im fortgeschrittenen Alter.
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