EHA 2026
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EHA 2026
SUCCESSOR-2-Studie: Dreierkombi aus Mezigdomid, Carfilzomib und Dexamethason senkt das Progressionsrisiko beim RRMM
Es gibt – gerade im Zeitalter moderner Quadruplet-Therapien – immer mehr Erkrankte mit Multiplem Myelom (MM), die nach Versagen der Erstlinientherapie bereits Anti-CD38-Antikörper- und Lenalidomid(Len)-exponiert oder gar -refraktär sind, was die Behandlungsoptionen für die Zweitlinie einschränkt. Mit Mezigdomid, einem potenten CELMoD (Cereblon E3 Ligase Modulator) als Add-on zur Standardtherapie mit Carfilzomib und Dexamethason (Kd) konnte nun im Phase-III-Setting der SUCCESSOR-2-Studie gegenüber alleinigem Kd eine signifikante Verlängerung des progressionsfreien Überlebens (PFS) von Erkrankten mit rezidiviertem/refraktärem (RRMM) und vorheriger Anti-CD38-Antikörper- und Len-Exposition erreicht werden – über alle Subgruppen hinweg. Damit qualifiziert sich die neue Triplette als ein möglicher neuer Behandlungsstandard ab der 2. Linie beim RRMM, wie bei der Jahrestagung der European Hematology Association (EHA) 2026 zu hören war [1].
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